feat(blog): 24 fertige Artikel von Basti + Routen-Mapping in ALICIA.md
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<meta name="description" content="Seit dem 1. Juli 2025 gilt die TI-Anschlusspflicht für alle Pflegedienste und Pflegeheime. Erfahren Sie, was §106b SGB XI für Ihre Einrichtung bedeutet, welche Fristen gelten und wie Sie die TI-Anbindung jetzt umsetzen.">
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<title>TI-Anschlusspflicht 2025 – Was Pflegedienste jetzt wissen müssen | IT-Hilfe-Sofort</title>
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<h1>TI-Anschlusspflicht 2025: Was Pflegedienste und Pflegeheime jetzt wissen müssen</h1>
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<p class="meta">25. Juni 2025 | Lesezeit: ca. 7 Minuten</p>
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<strong>Seit dem 1. Juli 2025 sind alle ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland gesetzlich verpflichtet, an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen zu sein.</strong> Was auf den ersten Blick nach einer weiteren bürokratischen Hürde klingt, ist in Wahrheit der Einstieg in eine digitale Zukunft, die den Pflegealltag spürbar erleichtern kann – vorausgesetzt, die Umsetzung gelingt rechtzeitig und fachgerecht. Dieser Artikel erklärt, was die TI-Anschlusspflicht konkret bedeutet, welche Fristen gelten, welche Technik benötigt wird und wie Pflegedienstleitungen und Heimleitungen jetzt handeln sollten.
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<h2>Was ist die Telematikinfrastruktur (TI)?</h2>
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Die Telematikinfrastruktur ist das geschlossene, hochsichere Datennetz des deutschen Gesundheitswesens. Betrieben von der <strong>gematik GmbH</strong> – einer Gesellschaft des Bundesministeriums für Gesundheit und der Spitzenorganisationen des Gesundheitswesens – vernetzt die TI Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken und nun auch Pflegeeinrichtungen. Über die TI werden Patientendaten verschlüsselt und datenschutzkonform ausgetauscht – sicherer als per Fax, unverschlüsselter E-Mail oder Messenger.
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Die TI ist kein Selbstzweck: Sie ist die technische Grundlage für zentrale digitale Anwendungen wie die <strong>elektronische Patientenakte (ePA)</strong>, das <strong>E-Rezept</strong>, den <strong>elektronischen Medikationsplan (eMP)</strong> und den sicheren Nachrichtendienst <strong>KIM (Kommunikation im Medizinwesen)</strong>.
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<strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.gematik.de/telematikinfrastruktur" target="_blank" rel="noopener">gematik – Telematikinfrastruktur</a>
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<h2>Die gesetzliche Grundlage: §106b SGB XI und das DVPMG</h2>
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Die verpflichtende TI-Anbindung für Pflegeeinrichtungen wurde mit dem <strong>Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG)</strong> vom 9. Juni 2021 beschlossen. Das Gesetz ergänzte das Elfte Sozialgesetzbuch (SGB XI) um <strong>§125a</strong> und schuf die rechtliche Grundlage für den schrittweisen Anschluss der Pflege an die TI.
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Ursprünglich sollte die Anschlusspflicht bereits zum 1. Januar 2024 greifen. Das <strong>Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG)</strong>, verabschiedet im Mai 2023, verschob die Frist auf den <strong>1. Juli 2025</strong> – um den Einrichtungen mehr Zeit für die technische und organisatorische Umsetzung zu geben.
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<strong>§106b SGB XI</strong> regelt zudem die Finanzierung: Pflegeeinrichtungen erhalten zum Ausgleich der Ausstattungs- und Betriebskosten eine monatliche TI-Pauschale von den Krankenkassen. Die Details sind in einer Finanzierungsvereinbarung mit dem GKV-Spitzenverband festgelegt.
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<strong>Quellen:</strong>
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<a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_XI/106b.html" target="_blank" rel="noopener">§106b SGB XI auf dejure.org</a> |
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<a href="https://www.draco.de/anbindung-der-pflege-an-die-ti" target="_blank" rel="noopener">Draco.de – Anbindung der Pflege an die TI</a>
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<h2>Wer ist betroffen?</h2>
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Die TI-Anschlusspflicht gilt für <strong>alle nach §72 SGB XI zugelassenen Pflegeeinrichtungen</strong> – das umfasst:
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<li><strong>Ambulante Pflegedienste</strong></li>
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<li><strong>Stationäre Pflegeheime</strong></li>
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<li><strong>Tagespflegen</strong></li>
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<li><strong>Außerklinische Intensivpflegedienste</strong></li>
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Nicht betroffen sind hingegen Hebammen, Physiotherapeuten und andere Heilmittelerbringer – für sie bleibt der TI-Anschluss freiwillig. Auch Einrichtungen ohne Versorgungsvertrag nach §72 SGB XI fallen nicht unter die Pflicht.
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<strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.dexter-health.com/blog/telematikinfrastruktur-ti-pflege-einrichtungen-2026-wissen-mussen" target="_blank" rel="noopener">Dexter Health – TI in der Pflege</a>
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<h2>Die wichtigsten Fristen auf einen Blick</h2>
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<tr>
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<th>Stichtag</th>
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<th>Regelung</th>
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</tr>
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</thead>
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<tbody>
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<tr>
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<td><strong>1. Juli 2025</strong></td>
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<td>TI-Anbindung verpflichtend für alle Pflegeeinrichtungen</td>
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</tr>
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<tr>
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<td><strong>2025/2026</strong></td>
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<td>Elektronische Verordnung (eVO) für häusliche Krankenpflege und außerklinische Intensivpflege wird möglich</td>
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</tr>
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<tr>
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<td><strong>1. Juli 2026</strong></td>
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<td>eVO für häusliche Krankenpflege und Intensivpflege wird verpflichtend</td>
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</tr>
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<tr>
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<td><strong>1. Dezember 2026</strong></td>
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||||
<td>Abrechnung von Pflegeleistungen ausschließlich über KIM – papierbasierte Abrechnungen werden nicht mehr akzeptiert</td>
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</tr>
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</tbody>
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<strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.dexter-health.com/blog/telematikinfrastruktur-ti-pflege-einrichtungen-2026-wissen-mussen" target="_blank" rel="noopener">Dexter Health – Fristenübersicht</a> |
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<a href="https://www.dmrz.de/wissen/ratgeber/telematikinfrastruktur-in-der-pflege" target="_blank" rel="noopener">DMRZ – TI in der Pflege</a>
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<h2>Die elektronische Patientenakte (ePA): Opt-out für alle</h2>
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Parallel zur TI-Anschlusspflicht wurde die <strong>„ePA für alle“</strong> eingeführt. Seit dem <strong>29. April 2025</strong> läuft der bundesweite Rollout: Die Krankenkassen legen für alle gesetzlich Versicherten automatisch eine elektronische Patientenakte an – es sei denn, der Versicherte widerspricht aktiv (<strong>Opt-out-Prinzip</strong>).
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Für Pflegeeinrichtungen bedeutet das: Sie erhalten über die TI <strong>Lesezugriff</strong> auf die Gesundheitsdaten ihrer Pflegebedürftigen – sofern diese den Zugriff nicht eingeschränkt haben. Pflegekräfte können zudem <strong>eigene Dokumentationen in der ePA hinterlegen</strong>, etwa Pflegeberichte, Vitalwerte oder Beobachtungen. Der Zugriff erfolgt über das Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und gilt standardmäßig für 90 Tage.
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Die ePA ist mit der <strong>elektronischen Medikationsliste (eML)</strong> verknüpft, die bei digitalen Rezepten automatisch aktualisiert wird. Das reduziert Medikationsfehler und schafft einen vollständigen Überblick über die Arzneimitteltherapie der Pflegebedürftigen.
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<strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.gematik.de/newsroom/news-detail/aktuelles-die-bundesweite-einfuehrung-der-epa-fuer-alle-startet-am-29-april-2025" target="_blank" rel="noopener">gematik – ePA für alle</a> |
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<a href="https://epa-fakten.de/ePA-f%C3%BCr-alle_Opt-OutIn.html" target="_blank" rel="noopener">ePA-Fakten – Opt-out erklärt</a>
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<h2>Welche Technik braucht meine Einrichtung?</h2>
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Für den TI-Anschluss benötigen Pflegeeinrichtungen folgende Komponenten:
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<li><strong>SMC-B-Karte (Institutionskarte):</strong> Identifiziert Ihre Einrichtung gegenüber der TI. Beantragung über den elektronischen Gesundheitsberuferegister (eGBR).</li>
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<li><strong>eHBA (elektronischer Heilberufsausweis):</strong> Für qualifizierte elektronische Signaturen und Zugriffsberechtigungen autorisierter Pflegefachkräfte.</li>
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<li><strong>Konnektor oder TI-Gateway:</strong> Stellt die sichere VPN-Verbindung zur TI her. Klassische Konnektoren stehen lokal in der Einrichtung, TI-Gateways laufen zentral im Rechenzentrum – letztere sind wartungsärmer und standortunabhängig.</li>
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<li><strong>E-Health-Kartenterminal:</strong> Zum Einlesen der eGK der Pflegebedürftigen (z. B. Cherry ST-1506).</li>
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<li><strong>VPN-Zugang:</strong> Verschlüsselte Verbindung zur TI.</li>
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<li><strong>TI-kompatible Pflegesoftware:</strong> Muss ePA, KIM, eMP und E-Rezept unterstützen.</li>
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</ul>
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<strong>Wichtig:</strong> Ab 2026 ist der <strong>ECC-Verschlüsselungsstandard</strong> verpflichtend. Ältere Konnektoren und Karten, die diesen Standard nicht unterstützen, müssen rechtzeitig ausgetauscht werden.
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<strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.dexter-health.com/blog/telematikinfrastruktur-ti-pflege-einrichtungen-2026-wissen-mussen" target="_blank" rel="noopener">Dexter Health – Notwendige Komponenten</a> |
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<a href="https://fachportal.gematik.de/fileadmin/Fachportal/Leistungserbringer/gematik_Checkliste_Pflegeeinrichtung_web_210223.pdf" target="_blank" rel="noopener">gematik – Checkliste Pflegeeinrichtung (PDF)</a>
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<h2>Die TI-Pauschale: So wird die Anbindung finanziert</h2>
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Die gute Nachricht: Die Kosten für den TI-Anschluss bleiben nicht an Ihrer Einrichtung hängen. Nach <strong>§106b SGB XI</strong> erhalten alle zugelassenen Pflegeeinrichtungen eine monatliche <strong>TI-Pauschale</strong> von den Krankenkassen. Die aktuelle Finanzierungsvereinbarung mit dem GKV-Spitzenverband (gültig seit April 2024, rückwirkend zum 1. Dezember 2023) sieht folgende Beträge vor:
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<li><strong>Grundpauschale:</strong> 192,80 € pro Monat</li>
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<li><strong>Zuschlagspauschalen:</strong> Bis zu 14,40 € zusätzlich (maximal 207,20 € monatlich)</li>
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<strong>Voraussetzung für die Auszahlung:</strong> Die Einrichtung muss im <a href="https://antraege.gkv-spitzenverband.de/home" target="_blank" rel="noopener">Antragsportal des GKV-Spitzenverbandes</a> registriert sein und die funktionsfähige TI-Ausstattung per Eigenerklärung nachweisen. Werden nicht alle verpflichtenden Anwendungen (ePA, KIM, eMP, E-Rezept) unterstützt, wird die Pauschale um 50 % gekürzt – fehlen mehrere, entfällt sie komplett.
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<strong>Achtung:</strong> Einrichtungen, die bereits eine Erstattung nach der alten Finanzierungsvereinbarung erhalten haben, bekommen für 30 Monate ab Erstausstattung nur die halbe TI-Pauschale.
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<strong>Quellen:</strong>
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<a href="https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/telematik/telematik_3/20240409_TI-Finanzierung_Pflege_SGBXI_final_inkl._PN.pdf" target="_blank" rel="noopener">GKV-Spitzenverband – TI-Finanzierungsvereinbarung (PDF)</a> |
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||||
<a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/ti-finanzierungsvereinbarung-fuer-die-pflege-veroeffentlicht" target="_blank" rel="noopener">Der Paritätische – TI-Finanzierungsvereinbarung</a> |
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<a href="https://www.taylorwessing.com/de/insights-and-events/insights/2024/05/finanzierungsvereinbarung-fuer-die-telematikinfrastrukturanbindung" target="_blank" rel="noopener">Taylor Wessing – Finanzierungsvereinbarung</a>
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<h2>KIM: Das Ende der Papierabrechnung</h2>
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<strong>KIM (Kommunikation im Medizinwesen)</strong> ist der sichere E-Mail-Dienst der TI. Anders als herkömmliche E-Mails ist KIM Ende-zu-Ende-verschlüsselt und erfüllt alle Datenschutzanforderungen des Gesundheitswesens. Pflegeeinrichtungen können über KIM Arztberichte, Befunde, Röntgenbilder und Verordnungen empfangen sowie Pflegedokumentationen und Vitalwerte versenden.
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Der entscheidende Stichtag: <strong>Ab dem 1. Dezember 2026</strong> dürfen Abrechnungsdaten für Pflegeleistungen <strong>ausschließlich über KIM</strong> übermittelt werden. Papierbasierte Abrechnungen werden dann nicht mehr akzeptiert. Die gematik stellt dazu klar:
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<p>„Ab dem 01.12.26 ist der Versand für die Abrechnung ausschließlich über KIM möglich.“</p>
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<cite>– gematik</cite>
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</blockquote>
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<strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.dexter-health.com/blog/telematikinfrastruktur-ti-pflege-einrichtungen-2026-wissen-mussen" target="_blank" rel="noopener">Dexter Health – KIM-Abrechnungspflicht</a>
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<h2>Was passiert, wenn ich die Frist verpasse?</h2>
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Die gematik selbst verhängt derzeit <strong>keine unmittelbaren Sanktionen</strong> bei fehlender TI-Anbindung. Dennoch sind die Konsequenzen gravierend:
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<li><strong>Keine Abrechnung:</strong> Ohne TI-Anbindung können Sie ab Dezember 2026 keine Pflegeleistungen mehr abrechnen – die KIM-Pflicht macht die TI zwingend erforderlich.</li>
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<li><strong>Keine TI-Pauschale:</strong> Ohne nachgewiesenen TI-Anschluss entfällt die monatliche Erstattung von bis zu 207,20 €.</li>
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<li><strong>Ausschluss von digitalen Prozessen:</strong> Kein Zugriff auf die ePA, keine elektronischen Verordnungen, keine sichere Kommunikation mit Ärzten und Krankenhäusern.</li>
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<li><strong>Wettbewerbsnachteil:</strong> Einrichtungen ohne TI-Anbindung wirken auf Kostenträger, Ärzte und Pflegebedürftige zunehmend rückständig.</li>
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</ul>
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Die Beantragungsquote für die SMC-B-Karte lag Anfang 2026 in den meisten Bundesländern bei lediglich <strong>50–60 %</strong>. Das zeigt: Viele Einrichtungen sind noch nicht ausreichend vorbereitet. Wer jetzt handelt, verschafft sich einen klaren Vorsprung.
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<strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.dexter-health.com/blog/telematikinfrastruktur-ti-pflege-einrichtungen-2026-wissen-mussen" target="_blank" rel="noopener">Dexter Health – Beantragungsquote SMC-B</a>
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<h2>8 Schritte zur erfolgreichen TI-Anbindung</h2>
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<li><strong>Pflegefachkraft mit eHBA benennen:</strong> Mindestens eine verantwortliche Pflegefachkraft benötigt einen elektronischen Heilberufsausweis für digitale Signaturen.</li>
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<li><strong>eHBA und SMC-B beantragen:</strong> Über den elektronischen Gesundheitsberuferegister (eGBR). Verwaltungsgebühr: je 40 €.</li>
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<li><strong>Internetverbindung prüfen und Konnektor/TI-Gateway auswählen:</strong> Entscheiden Sie, ob Sie einen lokalen Konnektor oder ein cloudbasiertes TI-Gateway einsetzen möchten.</li>
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<li><strong>E-Health-Kartenterminal und VPN-Zugang beschaffen:</strong> Zum Einlesen der eGK Ihrer Pflegebedürftigen.</li>
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<li><strong>KIM-Anbieter beauftragen und KIM-Adresse einrichten:</strong> Für die sichere Kommunikation mit Ärzten, Krankenhäusern und Kostenträgern.</li>
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<li><strong>Pflegesoftware auf TI-Kompatibilität aktualisieren:</strong> Ihre Software muss ePA, KIM, eMP und E-Rezept unterstützen.</li>
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<li><strong>ECC-Verschlüsselungsstandard sicherstellen:</strong> Ab 2026 verpflichtend – prüfen Sie, ob Ihre Komponenten den Standard unterstützen.</li>
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<li><strong>Nachweis der Inbetriebnahme einreichen:</strong> Im Antragsportal des GKV-Spitzenverbandes – Voraussetzung für die TI-Pauschale.</li>
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</ol>
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<strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.dexter-health.com/blog/telematikinfrastruktur-ti-pflege-einrichtungen-2026-wissen-mussen" target="_blank" rel="noopener">Dexter Health – Compliance-Checkliste</a> |
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||||
<a href="https://fachportal.gematik.de/fileadmin/Fachportal/Leistungserbringer/gematik_Checkliste_Pflegeeinrichtung_web_210223.pdf" target="_blank" rel="noopener">gematik – Checkliste Pflegeeinrichtung (PDF)</a>
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<h2>TI-Gateway vs. klassischer Konnektor: Was ist die bessere Wahl?</h2>
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Viele Einrichtungen stehen vor der Frage: lokaler Konnektor oder cloudbasiertes TI-Gateway? Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile:
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<table>
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<thead>
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<tr>
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<th>Merkmal</th>
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||||
<th>Klassischer Konnektor</th>
|
||||
<th>TI-Gateway</th>
|
||||
</tr>
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||||
</thead>
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||||
<tbody>
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||||
<tr>
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||||
<td>Standort</td>
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||||
<td>Lokal in der Einrichtung</td>
|
||||
<td>Zentral im Rechenzentrum</td>
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||||
</tr>
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||||
<tr>
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||||
<td>Hardware</td>
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||||
<td>Physisches Gerät nötig</td>
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||||
<td>Keine lokale Hardware</td>
|
||||
</tr>
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||||
<tr>
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||||
<td>Mobilität</td>
|
||||
<td>Stationär</td>
|
||||
<td>Standortunabhängig, auch mobil nutzbar</td>
|
||||
</tr>
|
||||
<tr>
|
||||
<td>Wartung</td>
|
||||
<td>Eigenverantwortung</td>
|
||||
<td>Durch Anbieter</td>
|
||||
</tr>
|
||||
<tr>
|
||||
<td>Sicherheitskonzept</td>
|
||||
<td>Geschlossenes VPN</td>
|
||||
<td>Zero-Trust-Architektur (TI 2.0)</td>
|
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</tr>
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</tbody>
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</table>
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Für ambulante Pflegedienste mit mehreren Standorten oder mobiler Pflege ist das TI-Gateway oft die praktikablere Lösung, da es standortunabhängig genutzt werden kann und keine lokale Hardware-Wartung erfordert.
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<strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.dexter-health.com/blog/telematikinfrastruktur-ti-pflege-einrichtungen-2026-wissen-mussen" target="_blank" rel="noopener">Dexter Health – TI-Gateway vs. Konnektor</a>
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<h2>Datenschutz und Sicherheit: Das Fundament der TI</h2>
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Die TI ist ein <strong>geschlossenes Netzwerk (VPN)</strong>, das vom öffentlichen Internet getrennt ist. Alle Daten werden nach den Standards des <strong>Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)</strong> verschlüsselt und regelmäßig geprüft. Der Zugangsschutz erfolgt über:
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<li>Nutzerindividuelle Verschlüsselung</li>
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<li>Heilberufs- und Institutionsausweise (eHBA, SMC-B) als kryptografische Schlüssel</li>
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<li>Rollenbasierte Zugriffskontrolle</li>
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</ul>
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Die Verantwortung für den Datenschutz ist geteilt: Die gematik sichert die Verbindung zwischen den Konnektoren, die Pflegeeinrichtung ist für den Datenschutz im eigenen Netzwerk verantwortlich (Firewalls, starke Passwörter, Zugriffsbeschränkungen). Kontrolliert wird dies durch den <strong>Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI)</strong> und das BSI.
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<strong>Quelle:</strong> <a href="https://www.dmrz.de/wissen/ratgeber/telematikinfrastruktur-in-der-pflege" target="_blank" rel="noopener">DMRZ – Datenschutz & Sicherheit der TI</a>
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<h2>Fazit: Jetzt handeln, nicht abwarten</h2>
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Die TI-Anschlusspflicht ist kein bürokratisches Ärgernis, sondern eine <strong>Chance für die Professionalisierung Ihrer Pflegeeinrichtung</strong>. Der Zugriff auf die ePA, die sichere KIM-Kommunikation und die digitale Abrechnung machen Ihren Pflegealltag effizienter, sicherer und zukunftsfest. Die monatliche TI-Pauschale deckt zudem einen erheblichen Teil der laufenden Kosten ab.
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Die entscheidenden Schritte – SMC-B-Beantragung, Auswahl des Konnektors, Software-Update – brauchen Vorlauf. <strong>Warten Sie nicht, bis die KIM-Abrechnungspflicht im Dezember 2026 akut wird.</strong> Je früher Sie den TI-Anschluss umsetzen, desto reibungsloser gelingt die Umstellung – und desto eher profitieren Sie von den digitalen Anwendungen.
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<p><strong>Sie brauchen Unterstützung bei der TI-Anbindung Ihrer Pflegeeinrichtung?</strong> Wir von IT-Hilfe-Sofort vermitteln Ihnen itbuddy.care – die digitale Komplettlösung für Pflegedienste, Pflegeheime und Tagespflegen. DSGVO-konform, Hosting in Deutschland, Mobile-First. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Demo-Termin.</p>
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