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<meta charset="UTF-8">
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<title>Cardboard Edison Award 2026: Iranische Designerin gewinnt mit persischem Dämonenjäger-Spiel – Brettspiel-News.de</title>
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</head>
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<p class="meta">22. Mai 2026</p>
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<div class="container">
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<div class="header-meta">
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<span class="tag">Ankündigungen</span>
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<span>·</span>
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<span>22. Mai 2026</span>
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<span>·</span>
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<span>Lesezeit: ~7 Min.</span>
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</div>
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<h1>»Astrolabe« gewinnt Cardboard Edison Award 2026 —<br>eine Iranerin, ein Astrolabium und 396 Konkurrenten</h1>
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<p class="subtitle">
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Yasaman Farazan, Videospiel-Veteranin aus dem Iran, lebt heute in Deutschland — und hat mit
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ihrem allerersten Brettspiel-Design einen der wichtigsten Preise für unveröffentlichte Spiele gewonnen.
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Ihre Geheimwaffe: persische Folklore und ein physisches Astrolabium.
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</p>
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<div class="hero-divider"></div>
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Es begann als Mutprobe, endete als Triumph: <strong>Yasaman Farazan</strong>, eine
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erfahrene Videospiel-Designerin, die ursprünglich aus dem Iran stammt und heute
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<strong>in Deutschland lebt</strong>, wagte sich zum ersten Mal an ein Brettspiel.
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Das Ergebnis — <strong>»Astrolabe«</strong> — hat am 21. Mai 2026 den
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<strong>Cardboard Edison Award 2026</strong> gewonnen und sich damit gegen einen
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<strong>Rekord von 396 Einsendungen</strong> durchgesetzt. Zum Vergleich: In den
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ersten Jahren des Awards lag die Teilnehmerzahl bei rund einhundert Designs. Der
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Wettbewerb hat sich damit <strong>nahezu vervierfacht</strong>.
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Der Cardboard Edison Award, gegründet um 2012 von <strong>Suzanne & Chris Zinsli</strong>,
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gilt als Sprungbrett für unveröffentlichte Brettspiel-Designs. Über <strong>80 Juroren</strong>
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aus der Branche begutachten die anonymisierten Einreichungen und geben detailliertes
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Feedback. Der Lohn: Aufmerksamkeit von Verlagen, die den Award seit Jahren als
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Scouting-Plattform nutzen. Dass 2026 ein Design mit persischen Wurzeln aus Deutschland
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gewinnt, schreibt ein neues Kapitel in der Geschichte des Preises.
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</p>
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<div class="fact-box">
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<h3>⚡ Cardboard Edison Award 2026 — Auf einen Blick</h3>
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<ul>
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<li><strong>Gewinnerin:</strong> Yasaman Farazan — iranische Designerin, lebt in Deutschland</li>
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<li><strong>Spiel:</strong> »Astrolabe« — ihr erstes Brettspiel-Design überhaupt</li>
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<li><strong>Einsendungen:</strong> 396 (neuer Rekord — fast 4× so viele wie im ersten Jahr)</li>
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<li><strong>Juroren:</strong> 80+ Branchenprofis bewerten anonymisierte Einreichungen</li>
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<li><strong>Sponsoren:</strong> Stonemaier Games, Alley Cat Games, The Game Crafter</li>
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<li><strong>KI-Regel:</strong> KI-generierte Illustrationen »ausdrücklich unerwünscht«</li>
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</ul>
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</div>
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<h2>Persische Folklore trifft taktische Tiefe: Was ist »Astrolabe«?</h2>
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In <strong>»Astrolabe«</strong> schlüpfen zwei bis fünf Spieler in die Rolle von
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<strong>Exorzisten</strong>, die durch das sagenumwobene Persien der Vorzeit ziehen
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und Dämonen jagen. Das Herzstück des Spiels — und das Element, das die Jury so
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nachhaltig beeindruckte — ist ein <strong>physisches Astrolabium</strong>, das
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zur Aktionsauswahl dient. Statt Karten oder Würfel zu nutzen, drehen und justieren
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die Spieler an diesem altpersischen Navigationsinstrument, um ihre Aktionen
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festzulegen.
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</p>
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<p>
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Eine Partie dauert zwischen <strong>45 und 90 Minuten</strong>. Die Spieler binden
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Dämonen, kooperieren situativ und konkurrieren gleichzeitig um Ruhm und spirituelle
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Reinheit. Dass ausgerechnet eine Designerin, die noch nie zuvor ein Brettspiel
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veröffentlicht hat, ein so mechanisch originelles und thematisch dichtes Werk
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vorlegt, ist eine der großen Überraschungen dieses Award-Jahrgangs.
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</p>
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<blockquote>
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»Das Astrolabium-Aktionsauswahl-System ist so cool! Es hat mir fast das Gehirn
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zermartert — aber auf eine gute Weise!«
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<span class="attr">— Stimme aus der Jury, Cardboard Edison Award 2026</span>
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</blockquote>
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<h2>Was die Jury sagt: sechs Stimmen, ein Tenor</h2>
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<p>
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Die Juroren des Cardboard Edison Awards sind keine Amateure. Unter den über 80
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Branchenprofis finden sich Verleger, etablierte Designer und Spielekritiker. Ihre
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Urteile über »Astrolabe« lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig:
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</p>
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<blockquote>
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»Dieses Spiel ist fantastisch. Thema, Komponenten und Gameplay greifen so
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ineinander, dass ein rundum freudvolles Erlebnis entsteht.«
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<span class="attr">— Jury Cardboard Edison Award 2026</span>
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||
</blockquote>
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<blockquote>
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»Das Aktionsauswahl-System, das du entworfen hast, ist genial. Das titelgebende
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||
Astrolabium ist thematisch, haptisch-spielerisch und eine absolute Freude in der
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||
Handhabung.«
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||
<span class="attr">— Jury Cardboard Edison Award 2026</span>
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||
</blockquote>
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<blockquote>
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||
»Astrolabe ist ein unglaubliches, wiederspielbares, strategisches Spiel, das ich
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immer wieder spielen möchte.«
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||
<span class="attr">— Jury Cardboard Edison Award 2026</span>
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||
</blockquote>
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||
<blockquote>
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||
»Thema und Mechanik verschmelzen auf wunderschöne Weise miteinander.«
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||
<span class="attr">— Jury Cardboard Edison Award 2026</span>
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||
</blockquote>
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<p>
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<a href="https://boardgamewire.com/index.php/2026/05/21/iranian-designers-persian-folklore-game-about-exorcising-demons-wins-2026-cardboard-edison-award-which-celebrates-the-best-in-unpublished-designs/" target="_blank" rel="noopener">BoardGameWire</a> fasst die Jury-Reaktionen treffend zusammen: Die Juroren priesen das
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||
<strong>»geniale Aktionsauswahl-System«</strong>. Ein Begriff, der in einem Award,
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bei dem mechanische Innovation traditionell hoch gewichtet wird, keine Kleinigkeit ist.
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</p>
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<h2>Die Konkurrenz: drei Finalisten mit Potenzial</h2>
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<p>
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Dass Farazan gewann, ist umso beeindruckender angesichts der drei weiteren
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Finalisten, die es in die Endrunde schafften:
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</p>
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<ul style="margin:0 0 1.2em 1.5em; line-height:2;">
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<li><strong>Limelight</strong> — ein <em>Deckbuilding-Spiel</em>, angesiedelt am
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Broadway: Spieler managen ein Theaterensemble und konkurrieren um die Gunst des
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Publikums. Mechanisch vertraut, thematisch frisch.</li>
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<li><strong>Braggin' Wranglers</strong> — ein skurriles Familienspiel um das
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Einfangen von Tieren mit dem Lasso. Western-Flair, schnelle Runden, hoher
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Wiederspielreiz.</li>
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<li><strong>Hatchlings</strong> — eine Rettungsmission für frisch geschlüpfte
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Meeresschildkröten. Ein naturverbundenes Thema, das gerade bei Familienspielern
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auf offene Ohren stoßen dürfte.</li>
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</ul>
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Alle drei Finalisten erhalten detailliertes Feedback und werden in der Szene
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mit Sicherheit weiter beobachtet — doch der große Auftritt gehört in diesem Jahr
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dem persischen Astrolabium.
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</p>
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<h2>Von 2012 bis heute: Der Preis, der Karrieren macht</h2>
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Der Cardboard Edison Award ist kein Schönheitswettbewerb — er ist ein Türöffner.
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Seit seiner Gründung durch Suzanne und Chris Zinsli um das Jahr 2012 hat der
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Award eine beeindruckende Erfolgsbilanz aufgebaut. Zu den bekanntesten
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veröffentlichten Gewinnern zählen:
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<ul style="margin:0 0 1.2em 1.5em; line-height:2;">
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||
<li><strong>Castell</strong> — erschienen bei Renegade Game Studios, ein
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taktisches Spiel über katalanische Menschentürme, das international rezensiert wurde.</li>
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||
<li><strong>Umbra Via</strong> — herausgebracht von Pandasaurus Games, ein
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taktisches Auktions- und Mehrheitenspiel mit düsterer Ästhetik.</li>
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<li><strong>Winter</strong> — bei Devir erschienen, ein elegantes Kartenspiel
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für zwei Personen mit saisonalem Thema.</li>
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||
<li><strong>Animal Kingdoms</strong> — ein familienfreundliches Gebietskontroll-Spiel,
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das bei Galactic Raptor Games unterkam.</li>
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||
<li><strong>Diatoms</strong> — bei 25th Century Games veröffentlicht, ein
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ästhetisch außergewöhnliches Legespiel über mikroskopische Algen.</li>
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</ul>
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Dass »Astrolabe« sich in diese illustre Reihe einreiht, ist ein vielversprechendes
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Signal. Und die Erfolgsbilanz des Awards lässt vermuten, dass ein Verlag nicht
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||
lange auf sich warten lassen wird.
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</p>
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<div class="fact-box">
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<h3>🏆 Vom Award ins Regal — bisherige Erfolge</h3>
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<ul>
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<li><strong>Castell</strong> → Renegade Game Studios</li>
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||
<li><strong>Umbra Via</strong> → Pandasaurus Games</li>
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||
<li><strong>Winter</strong> → Devir</li>
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||
<li><strong>Animal Kingdoms</strong> → Galactic Raptor Games</li>
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||
<li><strong>Diatoms</strong> → 25th Century Games</li>
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</ul>
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</div>
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<h2>Die Deutschland-Verbindung: Warum dieser Gewinn besonders relevant ist</h2>
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<p>
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Für die deutsche Brettspielszene ist der diesjährige Cardboard Edison Award von
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besonderem Interesse. <strong>Yasaman Farazan lebt in Deutschland</strong> —
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sie ist Teil der hiesigen Design-Community, auch wenn sie bislang vor allem aus
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der Videospielindustrie bekannt war. Dass eine aus dem Iran stammende Designerin
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||
mit einem persisch-folkloristischen Thema in Deutschland einen amerikanischen
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Award gewinnt, spricht Bände über die Internationalisierung der Szene — und über
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die Kraft origineller Themen, die über kulturelle Grenzen hinweg begeistern.
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</p>
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<p>
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Farazan steht damit in einer Traditionslinie mit anderen Designerinnen und
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Designern, die den Sprung von digitalen Welten auf den analogen Spieltisch
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gewagt haben. Dass dies ausgerechnet mit einem physischen Astrolabium gelingt —
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einem Instrument, das rund tausend Jahre vor dem ersten Videospiel existierte —,
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hat eine fast schon poetische Qualität.
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</p>
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<h2>KI und Brettspiel-Design: Der Award setzt ein Zeichen</h2>
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<p>
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In einer Branche, die derzeit intensiv über den Einsatz Künstlicher Intelligenz
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diskutiert, positioniert sich der Cardboard Edison Award klar: <strong>KI-generierte
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Illustrationen sind »ausdrücklich unerwünscht«</strong>. Das Regelwerk stellt
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||
den Menschen ins Zentrum des kreativen Prozesses. Dass das Gewinner-Spiel
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»Astrolabe« auf handwerkliche Originalität und kulturelle Authentizität setzt,
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||
passt perfekt zu diesem Anspruch.
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</p>
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Zu den Sponsoren des Awards 2026 gehören <strong>Stonemaier Games</strong>
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(Jamey Stegmeiers Verlag, bekannt für »Flügelschlag« und »Scythe«),
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||
<strong>Alley Cat Games</strong> sowie <strong>The Game Crafter</strong>, die
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||
größte Print-on-Demand-Plattform für Brettspiel-Prototypen. Ihre Unterstützung
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||
unterstreicht, welchen Stellenwert die Suche nach frischen Designtalenten in der
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||
Branche hat.
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<h2>Relevanz und Ausblick</h2>
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Der Cardboard Edison Award 2026 ist mehr als ein Branchenevent — er ist ein
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Fingerzeig, wohin sich das Medium Brettspiel entwickelt. Themen jenseits des
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europäischen Kanons, mechanische Innovation, die sich anfühlt wie Magie, und
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||
Designer-Persönlichkeiten mit multikulturellem Hintergrund: Die Brettspielszene
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öffnet sich, und Preise wie dieser sind der Katalysator.
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</p>
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Für Yasaman Farazan beginnt nun der vielleicht schwierigste Teil der Reise:
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einen Verlag zu finden, der die Vision von »Astrolabe« eins zu eins auf den
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Markt bringt. Angesichts der hymnischen Jury-Reaktionen und der 396 Mitbewerber,
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||
die sie hinter sich gelassen hat, dürfte die Suche kurz ausfallen. Die Frage
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ist nicht <em>ob</em>, sondern <em>wann</em> und <em>bei wem</em> das Spiel
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erscheint.
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<p>
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Für die deutsche Brettspiel-Community bleibt ein schöner Gedanke: Das nächste
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große Ding könnte bereits bei uns vor der Haustür Form annehmen — in den Händen
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||
einer Designerin, die sich mit einem Astrolabium, einem Koffer voller
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||
persischer Mythen und einer gehörigen Portion Mut an den Spieltisch gesetzt hat.
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</p>
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<div class="source-line">
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<h2>Quellen & weiterführende Links</h2>
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<br>· Cardboard Edison Award — Offizielle Seite:
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<a href="https://cardboardedison.com/award" target="_blank" rel="noopener">cardboardedison.com/award</a>
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<br>· Cardboard Edison — Homepage:
|
||
<a href="https://cardboardedison.com/" target="_blank" rel="noopener">cardboardedison.com</a>
|
||
<br>· BoardGameWire — Bericht zum Award 2026:
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||
<a href="https://boardgamewire.com/index.php/2026/05/21/iranian-designers-persian-folklore-game-about-exorcising-demons-wins-2026-cardboard-edison-award-which-celebrates-the-best-in-unpublished-designs/" target="_blank" rel="noopener">boardgamewire.com</a>
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</div>
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