US-Präsident Trump wirft Iran vor, einen Hubschrauber abgeschossen zu haben. Als Reaktion darauf flogen die USA nun Angriffe auf Iran — trotz vereinbarter Waffenruhe. Teheran reagierte mit Angriffen in der Golfregion.
Nach einem Hubschrauber-Absturz haben die USA Iran angegriffen. Es handele sich um Vergeltungsschläge und Angriffe zur „Selbstverteidigung" auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump, wie das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom mitteilte. Trump warf Iran vor, den abgestürzten US-Militärhubschrauber abgeschossen zu haben.
„Die Mission stellt eine verhältnismäßige Antwort auf die ungerechtfertigte iranische Aggression dar", begründete das US-Militär sein Vorgehen. Inzwischen erklärte Centcom seine Angriffe für beendet. Es seien iranische Flugabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Überwachungsradaranlagen im Bereich der Straße von Hormus bombardiert worden. US-Medien zufolge erfolgten die Angriffe in drei Wellen.
Iranische Medien berichteten über Explosionen in der Stadt Sirik an der Straße von Hormus sowie auf der Insel Qeschm. Auch aus dem Bereich der Großstadt Bandar Abbas gab es Berichte über Einschläge. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden zwei Wassertanks getroffen, die Trinkwasserversorgung sei unterbrochen.
Trump sagte dem Sender ABC News in einem Telefoninterview, die Antwort müsse „sehr stark, sehr kraftvoll" ausfallen — „und genau das ist sie auch". Zudem sagte er, es gebe ein „sehr gutes Abkommen". Dieses werde wahrscheinlich Bestand haben. Nähere Angaben machte der Präsident dabei nicht.
Als Reaktion feuerte Irans Korps der Revolutionsgarden ballistische Raketen und Drohnen auf 21 Ziele auf zwei US-Stützpunkten im Nahen Osten ab — eine Basis in Bahrain und eine weitere in Jordanien. Kuwaits Armee meldete ebenfalls, einen Angriff abzufangen. Über mögliche Schäden auf den US-Basen ist bislang nichts bekannt.
Quelle: tagesschau.de
Israel has carried out strikes across southern Lebanon, despite a warning from Iran not to continue attacks in the country. The Lebanese health ministry said eight people were killed in Tyre, where the Israeli military issued a new order for residents to leave the southern city, including its Christian quarter for the first time.
Israel and Iran paused hostilities on Monday, after an Israeli strike on Beirut targeting the Iranian-backed armed group Hezbollah triggered their first exchange of fire since a truce in April. Iran warned that it could hit Israel again if it did not stop attacks in Lebanon. But Israel vowed to continue its campaign against Hezbollah.
Lebanese media reported that Israeli air and artillery strikes across southern Lebanon killed at least 13 people on Tuesday. Two people were killed in a pre-dawn drone attack in Kfar Roummane. Roads heading north from Tyre were busy as residents fled in response to the warning, with mattresses and bags tied to car roofs.
The conflict is complicating President Donald Trump's efforts to strike a deal to end the war between the US, Israel and Iran. Trotz der Feuerpause zwischen Iran und Israel vom Montag gehen die Kämpfe im Libanon unvermindert weiter — ein gefährlicher Brandherd, der jederzeit die gesamte Region erfassen kann.
Quelle: BBC News
Eine Messerattacke auf offener Straße hat die nordirische Stadt Belfast in Aufruhr versetzt. Ein Video der Tat wurde vielfach geteilt. Der mutmaßliche Täter stammt aus dem Sudan. Das löste nun gewaltsame Proteste gegen Einwanderung aus.
Mehrere Fahrzeuge, darunter ein Bus, wurden in Brand gesetzt, auch Gebäude standen in Flammen. Hunderte Menschen hatten sich Berichten zufolge zuvor in der Stadt versammelt, um gegen Einwanderung zu demonstrieren.
Anlass war ein Messerangriff am Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut Polizei um einen 30 Jahre alten Mann aus dem Sudan. Der Tatverdächtige wurde inzwischen wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt. Das Motiv ist bisher unklar. Die Polizei sieht aber keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Laut Polizei erhielt der Tatverdächtige 2023 ein Visum für fünf Jahre.
Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilte die Tat scharf: „Ich habe absolut keine Toleranz für abscheuliche Szenen der Gewalt wie diese auf unseren Straßen." Medien zufolge gab es auch in anderen Städten Proteste, etwa in Southampton, wo es erst vergangene Woche nach einem tödlichen Messerangriff zu Ausschreitungen gekommen war.
Quelle: tagesschau.de
Die EU will ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland auf den Weg bringen. Die EU-Kommission hat dafür Vorschläge vorgelegt. Ein zentraler Punkt: ein Einreiseverbot für all jene, die seit Kriegsbeginn gegen die Ukraine bei den russischen Streitkräften gedient haben. Europa solle für jeden verschlossen bleiben, der an der Invasion der Ukraine beteiligt sei, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums ist es bereits das 21. Sanktionspaket. Weitere geplante Sanktionen zielen erneut vor allem darauf ab, die russischen Einnahmen und damit auch Moskaus Kriegskasse zu schmälern. So soll die turnusmäßige Anpassung der Ölpreisobergrenze bis Januar des kommenden Jahres ausgesetzt werden.
Vorerst bleibt die Preisobergrenze für ein Barrel russisches Rohöl bei rund 38,14 Euro. Von der Leyen betonte, die bislang geltenden Sanktionen zeigten Wirkung: Die russischen Energieeinnahmen seien Anfang 2026 um rund 40 Prozent zurückgegangen. Erstmals sollen auch russische Fischereiprodukte — insbesondere Kabeljau — teilweise vom EU-Markt ausgeschlossen werden.
Quelle: tagesschau.de
Borussia Mönchengladbach hat einen neuen Angreifer verpflichtet: Isac Lidberg. Der 27-Jährige kommt von SV Darmstadt 98 und bindet sich mit einem langen Kontrakt bis zum 30. Juni 2030 an die Fohlen. Der Schwede wird künftig mit der Nummer 3 auf dem Rücken auflaufen.
Sportdirektor Rouven Schröder ist sichtlich angetan von der Neuverpflichtung. „Isac ist torgefährlich, physisch stark und weiß sich in Zweikämpfen zu behaupten. Gepaart mit seiner Dynamik und seiner Mentalität ergibt sich das Bild eines aggressiven Mittelstürmers", führt er aus. Schröder betont zudem die Freude darüber, „eine weitere wichtige Kaderposition hochwertig und frühzeitig besetzt zu haben."
Lidberg selbst ist ebenfalls total aus dem Häuschen. „Als ich vom Interesse Borussias erfahren habe, war ich sofort begeistert", so der Angreifer. „Borussia ist ein großer Klub mit einer beeindruckenden Geschichte. Schon als Kind habe ich die Bundesliga verfolgt und dabei auch immer wieder Spiele von Borussia gesehen. Deshalb musste man mich nicht lange überzeugen."
Seine Anfänge im Fußball machte Lidberg bei seinem Heimatklub Hammarby IF. Mit nur 16 Jahren avancierte er zum jüngsten Akteur in der Vereinsgeschichte. Danach ging es über Skandinavien in die Eredivisie (Go Ahead Eagles, FC Utrecht) und schließlich nach Deutschland zum SV Darmstadt 98, wo er prompt zur zentralen Figur wurde. Für die U-Nationalteams Schwedens (U16 bis U19) traf er in 31 Partien ganze 17 Mal.
Quelle: gladbachlive.de
Das Kapitel Jonas Omlin bei Borussia Mönchengladbach ist endgültig zu. Was einst mit großen Hoffnungen als Stammkeeper und Kapitän startete, endet nun als kostspieliger Irrtum. Der Torhüter kehrt zu seinem Ex-Klub FC Basel zurück. Schon am Freitagmorgen (5. Juni 2026) wurde er auf dem Vereinsgelände des Schweizer Erstligisten gesichtet. Am Nachmittag wurde der Deal dann auch offiziell verkündet.
Für die Borussia bedeutet der Abgang eine willkommene finanzielle Entlastung. Omlin, der die Rückrunde leihweise bei Bayer Leverkusen verbrachte, sollte unbedingt von der Gehaltsliste runter und verlässt den Klub als einer der teuersten Fehleinkäufe der Klub-Historie.
„Jonas Zeit bei Borussia war leider geprägt von vielen Verletzungen. Die Tatsache, dass er trotzdem zwischenzeitlich Kapitän von Borussia war, beweist seinen guten Charakter und seinen Einsatz für unseren Klub. Wir wünschen ihm von ganzem Herzen, dass er in Basel auch wieder zeigen kann, was er sportlich zu leisten im Stande ist", sagte Gladbachs Sportboss Rouven Schröder.
Omlins Abschied entlastet das Budget um etwa zwei Millionen Euro. Sein Arbeitspapier am Niederrhein wäre eigentlich noch bis 2027 gelaufen. Eine sportliche Zukunft gab es für den 32-Jährigen in Gladbach sowieso nicht mehr. Sein früherer Vertreter Moritz Nicolas hat ihn in der vergangenen Saison klar in den Schatten gestellt. Obendrein hat Gladbach mit Daniel Batz bereits einen neuen Ersatztorwart geholt.
Quelle: gladbachlive.de
Im Rahmen der ARD-Sportschau wurde live im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2026/27 ausgelost. „Losfee" Deniz Aytekin bescherte Borussia Mönchengladbach dabei mit dem Spiel beim TSV Schott Mainz ein Spiel der Kategorie Pflichtaufgabe.
Der erste Pflichtspielgegner der Saison 2026/27 steht fest. Eugen Polanski und die Fohlenelf treffen in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals auf den Oberligisten TSV Schott Mainz. Der Gegner hat eine schwere Spielzeit hinter sich, die mit dem Abstieg aus der Regionalliga Südwest in die Oberliga endete. Die Qualifikation für den Pokal gelang jedoch als Landesmeister Südwest.
Nun träumt der Außenseiter davon, wie bereits 2023 im Duell mit Borussia Dortmund, in eine größere Arena umzuziehen — nämlich in die des Erstligisten FSV Mainz 05. Für die Fohlen geht es nach dem Abstieg des Gegners um einen souveränen Start in die neue Saison. Die Partie findet voraussichtlich Mitte August statt.
Quelle: fohlen-hautnah.de
Tabakovic: Es war ein echter Schock zum Abschluss der Bundesliga-Saison: Haris Tabakovic verdrehte sich ausgerechnet im Spiel gegen seinen kommenden Arbeitgeber Hoffenheim übel den Knöchel. Die Sorge war enorm: Ein Knochenbruch und das Ende aller WM-Träume! Aber der Angreifer meldete sich nur drei Tage danach über Instagram und gab vorsichtig Entwarnung: „Es ist nicht ganz so schlimm, ich werde auf jeden Fall mit in die USA reisen und meine Mannschaft dort unterstützen."
Die ärztliche Untersuchung brachte dann aber eine niederschmetternde Erkenntnis: eine Überdehnung der Außenbänder, eine geringfügige Kapselverletzung und ein winziger Haarriss im linken Sprunggelenk. Dennoch gibt Tabakovic nicht auf und absolviert schon wieder Lauftraining. Bosnien-Herzegowina spielt in der Gruppe B am 12. Juni gegen Kanada und am 24. Juni gegen Katar. Das Highlight aus Gladbach-Sicht: Am 18. Juni trifft Bosnien auf die Schweiz — Tabakovic gegen Elvedi!
Elvedi/Schweiz: Noch ohne Breel Embolo, aber mit Nico Elvedi in der Startelf, hat die Schweiz einen Sieg bei ihrer WM-Generalprobe verpasst. Eine Woche vor ihrem Auftaktspiel gegen Katar kam die Mannschaft um Granit Xhaka nicht über ein 1:1 (1:0) gegen WM-Teilnehmer Australien hinaus. Elvedi spielte dabei rund 70 Minuten. Flügelstürmer Dan Ndoye (14.) traf zur Führung, Australiens Tete Yengi sorgte für den Ausgleich (56.).
Quelle: gladbachlive.de
Bayer Leverkusen hat einen neuen Cheftrainer gefunden und überrascht dabei mit einer bislang nicht gehandelten Personalie. Carles Martínez Novell wird bei der Werkself auf Kasper Hjulmand folgen — und möchte ebenso erfolgreich werden wie sein spanischer Landsmann Xabi Alonso. Der 42-Jährige, in Barcelona geboren, trainierte zuvor drei Jahre den französischen Erstligisten FC Toulouse und erhält einen Zweijahresvertrag bis 2028.
In Toulouse hatte er den 2022 aufgestiegenen Verein in den letzten drei Jahren stets ins gesicherte Mittelfeld geführt und in der abgelaufenen Spielzeit erstmals einen einstelligen Tabellenplatz erreicht. Noch als Co-Trainer von Philippe Montanier wurde er 2023 Pokalsieger.
„Wir haben ihn natürlich vorher intensiv verfolgt", sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes: „Carles Martínez Novell ist uns aufgefallen, weil er eine gewisse Konstanz in Toulouse gebracht hat und das mit vielen, jungen Spielern. Dann haben wir uns nach der Saison zusammengesetzt und er hat uns da einfach in den Gesprächen überzeugt."
Martínez Novell war nie als Profifußballer aktiv und startete seine Trainerkarriere in den Jugendabteilungen vom FC Barcelona und Espanyol Barcelona. „Xabi Alonso hat es bei Bayer vorgemacht, wie das funktionieren kann. Was er erreicht hat, ist natürlich fantastisch", sagte Martínez Novell bei seiner Vorstellung.
Quelle: sportschau.de
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