Die Idee klang vielversprechend: Deutschland und Frankreich bauen gemeinsam einen Kampfjet. Doch nach viel Hin und Her haben Merz und Macron das Prestigeprojekt der Rüstungskooperation gestoppt. Noch im März hatte Macron am Rande eines EU-Gipfels versucht, Optimismus zu verstreuen. Doch schon seit rund einem Jahr knirschte es bei den Industriepartnern gewaltig.
Dassault-Chef Eric Trappier machte überdeutlich, dass er alleiniger Chef im Ring sein wolle: „Ich will eine klare Führung, nicht nur auf dem Papier." Der Verdacht kam auf, Frankreich wolle Knowhow und Auftragsvergabe in der Hand behalten, während deutsche Partner vor allem mitfinanzieren sollten. Die IG Metall forderte bereits eine Aufkündigung der Zusammenarbeit.
Aus deutschen Regierungskreisen hieß es, der Bundeskanzler habe Macron „nahegelegt, den Bau eines gemeinsamen Kampfflugzeugs nicht weiterzuverfolgen". Aus dem Elysée-Palast wurde später bestätigt: „Die deutschen Behörden sind der Meinung, dass es nicht möglich war, noch mehr Druck auf die beteiligten Unternehmen auszuüben." 2017 war die Kooperation zwischen Angela Merkel und Macron aufgesetzt worden. Deutschland wird sich nun nach neuen Partnern umschauen müssen.
Quelle: tagesschau.de
Der Iran-Krieg drohte weiter zu eskalieren, jetzt zeichnet sich leichte Entspannung ab: Israel und Iran wollen vorerst auf neue Angriffe verzichten. Doch die Spannungen bleiben. Das zeigen neue Kämpfe im Libanon.
Nach den ersten gegenseitigen Angriffen seit Beginn einer Waffenruhe vor rund zwei Monaten hat die iranische Armee eine „Einstellung" ihrer Angriffe auf Israel angekündigt. Die Islamische Republik habe zur Unterstützung des Libanons Israel eine „schmerzhafte Antwort" erteilt, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. Der iranische Präsident Massud Peseschkian versicherte, dass Iran am Verhandlungstisch bleibe.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bestätigte eine Feuerpause. Sollte Iran einen Fehler begehen und Israel erneut angreifen, werde man in aller Härte reagieren. Ein ranghoher israelischer Regierungsvertreter sagte: „Auf Wunsch von Trump stellen wir die Angriffe auf den Iran ein." Trump hatte auf Truth Social beide Seiten zur sofortigen Einstellung der Angriffe aufgefordert. Wie nachhaltig die Entwicklung ist, bleibt unklar.
Quelle: tagesschau.de
Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH), Karim Khan, ist wegen des Verdachts auf sexuelle Übergriffe mit sofortiger Wirkung von seinem Dienst suspendiert worden. Das teilte das Präsidium der Vertragsstaaten des Gerichts in Den Haag mit. Über eine mögliche Amtsenthebung sollen die Vertragsstaaten in einer Sondersitzung endgültig entscheiden.
2024 hatte eine enge Mitarbeiterin dem britischen Juristen sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Eine Kommission der Vereinten Nationen hatte die Vorwürfe untersucht und im Dezember 2025 ihren Bericht vorgelegt, der bisher nicht veröffentlicht wurde. Drei Richter des Weltstrafgerichts hatten ein Rechtsgutachten vorgelegt, ebenfalls unveröffentlicht.
Khan lässt sein Amt seit gut einem Jahr vorläufig ruhen. Er war seit 2021 Chefankläger und hatte unter anderem einen Haftbefehl gegen Netanjahu und gegen Putin erlassen. 125 Staaten haben den Grundlagenvertrag unterzeichnet, darunter alle EU-Staaten. Die USA, Russland und Israel gehören dem Gericht nicht an.
Quelle: tagesschau.de
Chinese leader Xi Jinping is wrapping up a two-day visit to Pyongyang, his first official trip since 2019. Xi and Kim held a summit pledging expanded cooperation. The visit follows separate meetings with Trump and Putin in Beijing and comes as Beijing tries to reassert sway over a strategically vital yet unpredictable partner that has drawn closer to Russia.
Kim said North Korea would uphold its friendship with China as a top priority and reaffirmed support for Beijing's "One China" principle. Xi is accompanied by top officials including Cai Qi (Politburo Standing Committee), Defence Minister Dong Jun, Foreign Minister Wang Yi, and Commerce Minister Wang Wentao.
Analysts note that Kim has more leverage now than in 2019 due to burgeoning ties with Russia, reducing dependence on Beijing. The leaders visited the China-North Korea Friendship Tower commemorating Chinese soldiers from the Korean War, and the Central Cadre School of the Workers' Party – North Korea's top political education institute.
Quelle: BBC News Liveblog
Südafrika wird von gewalttätigen Protesten gegen illegale Einwanderung erschüttert. Präsident Ramaphosa hat Gewalt gegen Ausländer verurteilt und gleichzeitig eine härtere Migrationspolitik angekündigt. Ende April hatten die Protestmärsche begonnen – zuerst in East London, später auch in Johannesburg, Durban und Pretoria.
Die Demonstranten verlangen ein härteres Vorgehen gegen illegale Zuwanderer, die sie für hohe Arbeitslosigkeit und Kriminalität verantwortlich machen. Zunächst friedlich, wurde die Stimmung zunehmend aggressiver. Ramaphosa warnt: „Niemand hat das Recht, jemanden auf der Straße anzusprechen und einen Identitätsnachweis zu verlangen."
Die Gesetze sollen nun verschärft werden: strengere Grenzkontrollen, spezielle Einwanderungsgerichte, höhere Strafen für Arbeitgeber. Die migrationskritische Bewegung weist Fremdenfeindlichkeit zurück. Die Opposition kritisiert, die Regierung wolle nur von ihrem Versagen ablenken. International nimmt der Druck zu – Ghana, Malawi und Mosambik bringen Staatsbürger in Sicherheit. Ramaphosa schickt Sondergesandte in Nachbarstaaten.
Quelle: tagesschau.de
Das hatte er sich anders vorgestellt! Anstatt eines gefühlvollen Lebewohls beim 4:0-Triumph über Hoffenheim, musste Rocco Reitz mit einer schlimmen Infektion im Krankenhaus bleiben. Doch der offizielle Abschied für den 24-Jährigen, der nach 17 Jahren im Klub für eine Summe von über 20 Millionen Euro zum Liga-Rivalen Leipzig geht, wird in der nächsten Spielzeit nachgeholt.
Aber die Borussia scheint das riesige Loch, das Reitz hinterlässt, bereits gestopft zu haben! Die Strategie für die Nachfolge steht fest: Jens Castrop (22) soll zum neuen Chef in der Mittelfeldzentrale befördert werden. Ex-Sportchef Roland Virkus (59) hatte den Düsseldorfer schon im vergangenen Sommer vorausschauend für 4,5 Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg losgeeist.
In jüngsten Gesprächen zwischen dem Verein und der Spielerseite soll beschlossen worden sein, dass Castrop eine noch zentralere Funktion bekommen wird. Durch drei Saisontreffer und eine Vorlage schraubte er seinen Marktwert zuletzt von sechs auf zehn Millionen Euro hoch. Der Spieler selbst formuliert in der „Sportbild" eine unmissverständliche Ansage: „Mein Ziel ist es, noch deutlich mehr Verantwortung zu übernehmen."
Während der letzten Saison agierte Castrop als echter Allrounder – im Zentrum, offensiv, auf den Flügeln und als Schienenspieler. „Aktuell fühle ich mich ganz wohl auf der Seite. Ich glaube, langfristig liegt mir die Position im Mittelfeld noch etwas besser, weil ich dort am meisten Einfluss nehmen kann." Bereits in Nürnberg wurde ihm von seinem damaligen Trainer Miroslav Klose die Bedeutung von Verantwortung eingetrichtert.
Quelle: gladbachlive.de
Es war ein echter Schock zum Abschluss der Bundesliga-Saison: Haris Tabakovic (31) verdrehte sich ausgerechnet im Spiel gegen seinen kommenden Arbeitgeber Hoffenheim übel den Knöchel, etwa eine Viertelstunde vor Spielende und ohne gegnerische Einwirkung. Die Sorge war enorm: Ein Knochenbruch und das Ende aller WM-Träume!
Aber der Angreifer meldete sich nur drei Tage danach über Instagram und gab vorsichtig Entwarnung: „Es ist nicht ganz so schlimm, ich werde auf jeden Fall mit in die USA reisen und meine Mannschaft dort unterstützen." Die ärztliche Untersuchung brachte dann aber eine niederschmetternde Erkenntnis: eine Überdehnung der Außenbänder, eine geringfügige Kapselverletzung und ein winziger Haarriss im linken Sprunggelenk.
Dennoch gibt Tabakovic nicht auf und absolviert schon wieder Lauftraining. Bosnien spielt in der Gruppe B am 12. Juni gegen Kanada und am 24. Juni gegen Katar. Das wohl spannendste Match aus Borussia-Perspektive steht aber am 18. Juni an: die Partie gegen die Schweiz. Dort könnte Tabakovic auf seinen Gladbacher Teamkollegen Nico Elvedi sowie die Ex-Fohlen Granit Xhaka, Djibril Sow und Denis Zakaria treffen.
Quelle: gladbachlive.de
Borussia Mönchengladbach steht unmittelbar vor der Verpflichtung eines neuen Stürmers. Nach Informationen von „Sky" wechselt Isac Lidberg vom SV Darmstadt 98 an den Niederrhein! Auch der „kicker" berichtet über Gespräche, die eine Einigung bereits erbracht haben sollen. Demnach haben sich beide Klubs grundsätzlich auf einen Transfer verständigt.
Die Basisablöse soll bei 3,5 Millionen Euro liegen, über Bonuszahlungen könnte das Paket auf bis zu vier Millionen Euro anwachsen. Außerdem sollen sich die Lilien eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert haben. Lidberg soll in Gladbach einen langfristigen Vertrag bis 2030 unterschreiben. Vor dem Vollzug steht noch der Medizincheck, der aktuell vorbereitet werde.
Mit dem 27-Jährigen bekäme die Borussia einen Angreifer, der in der vergangenen Zweitliga-Saison zu den effektivsten Torjägern zählte: In 30 Ligaspielen kam der dreimalige schwedische Nationalspieler auf 17 Treffer und drei Vorlagen. Eine offizielle Bestätigung des Transfers wird zeitnah erwartet.
Quelle: gladbachlive.de
Permanent klingelte das Telefon von Rouven Schröder, Borussias „Head of Sports", in den vergangenen Wochen. So darf man zumindest annehmen. Denn: Vier Transfers hat Schröder bereits verkündet, seitdem die Saison 2025/26 zu Ende ist, und Nummer fünf und sechs werden wohl zeitnah bekanntgegeben. Das erinnert an die Zeit, als Max Eberl noch in Diensten des Klubs vom linken Niederrhein stand.
Schließlich ähneln die Transfers einander in ihren Kernmerkmalen. Kein Spieler kostet mehr als vier Millionen Euro, es ist kein ausschließliches Talent dabei, aber auch keiner, dessen Karriere auf die Zielgerade läuft. Mit Ausnahme des 35-jährigen Ersatztorhüters Daniel Batz, doch sind die Anforderungen an seine Position sicherlich andere als an die der Feldspieler, und auch Batz wird Borussia mit seiner Erfahrung weiterhelfen.
Enzo Leopold, ablösefrei von Hannover 96, ist mit 25 Jahren im besten Fußballeralter und schließt die Lücke, die Ex-Kapitän Rocco Reitz oder Yannick Engelhardt hinterlassen haben. In Zento Uno stößt bereits der nächste Sechser zu den Borussen, dessen Profil dem von Reitz am nächsten kommt. Yukhym Konoplya, ablösefrei von Shakhtar Donezk, bringt Champions-League-Erfahrung mit. David Herold (22) verstärkt die linke Defensivseite. Und Isac Lidberg komplettiert das Paket als Mittelstürmer.
Eine Transferphase wie diese haben die Fans zuletzt in Eberls Wirkungszeit erlebt – Schröder hat Wort gehalten, dass er einen Umbruch gestalten wird. Dabei hat der Transfersommer noch nicht einmal begonnen…
Quelle: fohlen-hautnah.de
Im Rahmen der ARD-Sportschau wurde am Samstag live im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2026/27 ausgelost. „Losfee" Deniz Aytekin bescherte Borussia Mönchengladbach dabei mit dem Spiel beim TSV Schott Mainz ein Spiel der Kategorie Pflichtaufgabe.
Eugen Polanski und die Fohlenelf treffen in der 1. Hauptrunde auf den Fünftligisten TSV Schott Mainz. Die Mainzer haben den Südwestpokal gewonnen und sich damit qualifiziert. Fraglich bleibt, wo die Borussen antreten – es bietet sich die Mainzer Mewa-Arena an. Ausgetragen werden die 64 Partien am Wochenende vom 21. bis 24. August 2026.
15 Partien werden live im Free-TV übertragen, Pay-TV-Sender Sky zeigt alle 63 Partien live. Borussias genauer Spieltermin wird spätestens zwölf Tage nach der Auslosung festgelegt. In der vergangenen Saison erhielten die Borussen 211.886 Euro aus TV-Einnahmen für die Teilnahme an der 1. Runde.
Quelle: fohlen-hautnah.de
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