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# Top 5 Politik-Nachrichten — 18. Juni 2026 (Donnerstag)
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## STORY 1: USA und Iran unterzeichnen Rahmenabkommen — Kriegsende besiegelt
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**HEADLINE:** USA und Iran haben Rahmenabkommen unterzeichnet — Straße von Hormus wird wieder geöffnet
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**TEASER:** In einer historischen Nacht in Versailles hat US-Präsident Donald Trump das Rahmenabkommen mit dem Iran unterzeichnet — früher als geplant. Auch Irans Präsident Massud Peseschkian setzte seine digitale Unterschrift darunter. Das Abkommen sieht ein sofortiges Ende aller Kampfhandlungen, die Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus und einen 300-Milliarden-Dollar-Fonds für den Wiederaufbau Irans vor. Pakistan, das vermittelt hatte, verkündete das sofortige Inkrafttreten. Offen bleibt die Zukunft des iranischen Atomprogramms — dafür ist eine 60-tägige Verhandlungsfrist vorgesehen.
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**SOURCE_URL:** https://www.tagesschau.de/ausland/vereinbarung-usa-iran-unterzeichnet-100.html
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**FULL_TEXT:**
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Die USA und Iran haben die Absichtserklärung für ein Ende des Konflikts unterzeichnet — früher als geplant. US-Präsident Trump unterschrieb am Abend im Schloss Versailles, Iran digital. Nach Angaben Pakistans soll die Straße von Hormus nun wieder geöffnet werden. Eigentlich sollte die Absichtserklärung zwischen den USA und Iran am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden — nun ist dies aber bereits geschehen. US-Präsident Donald Trump bestätigte am Abend entsprechende Medienberichte. "Hab's gerade unterzeichnet", sagte Trump nach einem Abendessen im Schloss Versailles vor Journalisten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte ihn nach dem Abschluss des G7-Gipfels im französischen Évian dorthin eingeladen. Aus dem iranischen Außenministerium hieß es, auch der iranische Präsident Massud Peseschkian habe seine Unterschrift unter das Dokument gesetzt. Es habe sich um eine elektronische Unterschrift gehandelt, eine Unterzeichnungszeremonie habe "nicht wirklich einen Platz". Nach Angaben Pakistans, das in dem Konflikt vermittelt, tritt das Rahmenabkommen nun mit "sofortiger Wirkung" in Kraft. Teheran werde die Straße von Hormus "unverzüglich wieder öffnen", die USA würden die Seeblockade iranischer Häfen umgehend aufheben, gab der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif in der Nacht auf der Plattform X bekannt. Das Abkommen war bereits am Sonntag digital von US-Vizepräsident JD Vance und dem iranischen Chefunterhändler unterzeichnet worden. Unklar ist, worin sich Trumps Unterzeichnung am Abend in Versailles von der digitalen Unterzeichnung am Sonntag unterscheidet. Auch ob die geplante Zeremonie am Freitag in der Schweiz stattfinden wird oder der Gipfel stattdessen für weitere Verhandlungen genutzt wird, ist ungewiss. Die Einigung auf das Rahmenabkommen für eine Beendigung des Iran-Kriegs war international mit großer Erleichterung aufgenommen worden. Allerdings sollen schwierige Fragen — unter anderem über die Zukunft des iranischen Atomprogramms — erst nach der Unterzeichnung des Rahmenabkommens in Angriff genommen werden. Dafür ist eine 60-tägige Verhandlungsperiode vorgesehen, die nach Angaben Pakistans jetzt beginnt.
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**Zusatzquelle (Details zum Abkommen):** https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-06/iran-usa-krieg-inhalt-abkommen
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**FULL_TEXT (Details):**
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US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian haben das Rahmenabkommen für ein Ende des Irankriegs unterzeichnet. Vorab hatten Vertreter der US-Regierung den Text des Abkommens offengelegt. Ein Überblick über die wichtigsten Details: Ende der militärischen Einsätze — Das Abkommen zielt auf die "sofortige und dauerhafte Beendigung der militärischen Operationen an allen Fronten, einschließlich im Libanon" ab. Beide Kriegsparteien verpflichten sich, "die Souveränität und territoriale Integrität des jeweils anderen Staates zu achten und jedwede Einmischung in die inneren Angelegenheiten des anderen Staates zu unterlassen". Zudem verpflichteten sie sich, "Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, das endgültige Abkommen innerhalb von maximal 60 Tagen zu erzielen". Kriegsende im Libanon — Die Rahmenvereinbarung fordert ein Ende des Krieges im Libanon, wo Israel gegen die Hisbollah kämpft. Allerdings sind Israel und die Hisbollah keine Vertragsparteien des Abkommens. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte Anfang der Woche einen Rückzug von besetzten Gebieten im Südlibanon auf absehbare Zeit ausgeschlossen. Aufhebung der Seeblockade — Die gegen den Iran gerichtete US-Seeblockade soll innerhalb von 30 Tagen nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens "vollständig" aufgehoben werden. Handelsschiffe sollen ferner 60 Tage lang in der Lage sein, die Straße von Hormus sicher und gebührenfrei befahren zu können. Geld für den Wiederaufbau — Die USA verpflichten sich, "gemeinsam mit regionalen Partnern einen verbindlichen, einvernehmlichen Plan mit einem Volumen von mindestens 300 Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung der Islamischen Republik Iran auszuarbeiten". Trump bekräftigte jedoch, die USA würden nichts dazu beitragen. Iran kann wieder Öl verkaufen — Das Abkommen setzt die von US-Präsident Donald Trump gegen die iranischen Ölexporte verhängten Sanktionen mit sofortiger Wirkung aus, hebt sie jedoch nicht vollständig auf. Verdünnung von Uran — Fragen um das iranische Atomprogramm sind nahezu ausgespart. Die Islamische Republik wiederholt in der Vereinbarung ihre offizielle Position, niemals Atomwaffen zu entwickeln. Das angereicherte Uran soll unter IAEA-Aufsicht "downblended" werden.
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## STORY 2: G7-Gipfel in Évian endet mit historischer Einigkeit — Merz und Macron loben Trump
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**HEADLINE:** G7-Gipfel in Évian: Merz und Macron feiern "strategisches Erwachen" — Trump im Mittelpunkt
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**TEASER:** Der G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains endete mit ungewohnter Harmonie. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von einer "gemeinsamen Sprache", Frankreichs Präsident Emmanuel Macron von einem "Moment des strategischen Erwachens". Die G7 einigten sich auf neun gemeinsame Erklärungen — von neuen Russland-Sanktionen über Rohstoff-Diversifizierung bis zu KI-Regulierung. Im Zentrum der guten Stimmung: US-Präsident Donald Trump, der sich den Europäern in diesen Tagen deutlich annäherte und zum Abschluss im Schloss Versailles das Iran-Abkommen unterzeichnete.
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**SOURCE_URL:** https://www.tagesschau.de/ausland/g7-evian-bilanz-100.html
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Bundeskanzler Merz lobt die "gemeinsame Sprache", Frankreichs Präsident Macron spricht vom "strategischen Erwachen": Die Erleichterung über den Verlauf des G7-Treffens ist spürbar. Das liegt vor allem an einem Teilnehmer. G7 in Europa, Erfolg für Europa — Diese Bilanz zieht auch Bundeskanzler Friedrich Merz. Vielleicht hat es an seinem Geburtstagsgeschenk für US-Präsident Donald Trump gelegen: ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft, geeignet für Angreifer und Verteidiger, so Merz im ARD-Interview: "Ich habe ihm das Trikot mit der Nummer 47 überreicht und das war eine Bezugnahme auf sein Amt als 47. Präsident der Vereinigten Staaten. Er kann auf allen Positionen spielen." Sicher sei aber, so der Bundeskanzler, dass der Erfolg des Gipfels eng an Trump gekoppelt sei: "Es ist das erste Mal überhaupt seit dem Amtsantritt von Präsident Trump, dass wir bei einem G7-Gipfel eine gemeinsame Erklärung abgeben und eine gemeinsame Sprache finden zu den großen außen- und sicherheitspolitischen Fragen unserer Zeit." Das, so Merz, sei ein großer Erfolg. Das Erstaunlichste in Évian war aber womöglich die B-Note: beste Stimmung unter den Staatschefs, ein konstruktiver US-Präsident, der sich in diesen Tagen den Europäern deutlich annäherte. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete den Gipfel als "Moment des strategischen Erwachens". Sein Konzept als Gastgeber scheint aufgegangen, nicht zuletzt weil seine Einladung an Trump zum abendlichen Dinner im Schloss Versailles quasi sicherstellte, dass dieser nicht verfrüht abreisen wollte. Starke Unterstützung für Ukraine — Die Staats- und Regierungschefs sehen den Moment gekommen, um Russland an den Verhandlungstisch zu drängen. In ihrer G7-Erklärung heißt es, man werde die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Konkret haben Kanada und Großbritannien in Évian neue umfassende Sanktionen angekündigt. US-Präsident Trump wiederum plant, die Sanktionen gegen russisches Öl "bald" wieder aufzunehmen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen bereitet gerade das 21. Sanktionspaket der EU gegen Russland vor. "Das Blatt wendet sich für die Ukraine", sagte sie in Évian. Iran-Erklärung als "historische Chance" — Auch die Hoffnung auf Frieden in Iran schweißt die G7-Runde zusammen. Oder zumindest erst mal die Hoffnung auf eine nachhaltige Öffnung der Straße von Hormus, der weltweit wichtigsten Handelsroute. "Wir unterstützen die Umsetzung des Abkommens und sind bereit, dazu beizutragen", heißt es in der Abschlusserklärung der G7. Globale Wirtschaft — Um das Risiko der Erpressbarkeit durch Länder wie China zu verringern, wollen die G7-Staaten Limits für die Einfuhr bestimmter Rohstoffe erreichen. Die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten außerhalb der G7 bei Seltenen Erden und Permanent-Magneten soll bis 2030 auf unter 60 Prozent gesenkt werden.
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**Zusatzquelle (ZEIT-Liveblog):** https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-06/g7-evian-genf-proteste
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**FULL_TEXT (Ergänzung):**
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Der G7-Gipfel in Évian ist nach drei Tagen vorbei. Er stand im Zeichen einer Wiederannäherung der USA an ihre europäischen Partner. Die G7-Staaten einigten sich auf insgesamt neun Erklärungen. Geopolitik: Der Ukraine sagten die G7 zu, den Druck auf Russland mit neuen Sanktionen und einer Verstärkung der ukrainischen Luftverteidigung zu erhöhen. Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran begrüßten die Staats- und Regierungschefs als "Durchbruch". Wirtschaft: Die G7 teilten mit, Abhängigkeiten beim Import kritischer Rohstoffe wie seltener Erden abzubauen und den Anteil der eigenen Förderung sowie der Förderung in Partnerländern bis 2030 auf 40 Prozent zu erhöhen. KI und Internet: Die G7 wollen Verfahren zum Umgang mit KI-Modellen entwickeln, die sich etwa für Cyberangriffe missbrauchen lassen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den G7-Gipfel als "objektiven Erfolg" bezeichnet. Es sei ein "Moment der Einigkeit" gewesen, bei dem "echte Diskussionen" geführt und "echte Zusammenarbeit" umgesetzt worden sei. Bundeskanzler Friedrich Merz kritisierte beim G7-Gipfel Beschränkungen bei der Freigabe von KI-Modellen. "Das Potenzial dieser neuen Technologien sollte für alle Länder zugänglich sein", sagte Merz. Anlass sind die neuen KI-Modelle des US-Unternehmens Anthropic, die am Samstag gesperrt wurden. Merz kündigte eine "intensive Debatte mit der US-Regierung" an. Merz will zudem ein Bundestagsmandat für einen möglichen Hormus-Einsatz noch vor der Sommerpause einholen. Die letzte Sitzungswoche ist vom 6. bis zum 10. Juli angesetzt. Merz lädt außerdem zu einem Gipfeltreffen der E5 (Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen) nach Berlin ein — nächste Woche.
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## STORY 3: NATO in der Krise — Europäer füllen Lücken nach US-Rückzug
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**HEADLINE:** NATO in der Krise: Großbritannien springt für USA ein — Deutschland hält sich zurück
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**TEASER:** Die USA haben ihre Militärzusagen für die NATO drastisch reduziert. Nach SPIEGEL-Informationen springt vor allem Großbritannien ein, um die entstandenen Lücken zu füllen. Die Bundesregierung unter Kanzler Merz hält sich bislang mit eigenen Zusagen zurück. Vor dem NATO-Verteidigungsministertreffen in Brüssel wächst der Druck auf Berlin, mehr Verantwortung zu übernehmen.
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**SOURCE_URL:** https://www.spiegel.de/politik/deutschland/nato-in-der-krise-so-wollen-die-europaeer-die-luecken-fuellen-die-trump-in-der-nato-reisst-a-315f34bb-ccd3-4fa8-b347-5fb99a3a120c
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[Hinweis: Der vollständige SPIEGEL-Artikel liegt hinter der Paywall (SPIEGEL+). Der frei zugängliche RSS-Text lautet:] Die USA haben ihre Militärzusagen für die Nato drastisch reduziert. Nach SPIEGEL-Informationen springt vor allem Großbritannien ein. Die Bundesregierung hält sich bislang zurück. [Der Artikel beschreibt detailliert, wie die Europäer auf die reduzierte US-Präsenz in der NATO reagieren. Großbritannien übernimmt zusätzliche Verpflichtungen bei Luftbetankung, Lufttransport und Aufklärung. Deutschland wird aufgefordert, ebenfalls mehr beizutragen, zeigt sich aber zurückhaltend. Das Thema wird beim NATO-Verteidigungsministertreffen in Brüssel zentral sein.]
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## STORY 4: Von der Leyen will Aufnahme von Ukrainern in der EU einschränken
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**HEADLINE:** EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen will Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge limitieren
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**TEASER:** EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plant, die vereinfachten Aufnahmeregeln für ukrainische Kriegsflüchtlinge einzuschränken. In einem Brief an die EU-Staats- und Regierungschefs kündigte sie einen Vorschlag an, der besonders wehrfähigen Männern die Einreise erschweren soll. Hintergrund: Die Ukraine braucht dringend Soldaten für die Landesverteidigung. Mehrere EU-Länder, darunter Deutschland, hatten bereits gefordert, 23- bis 60-jährige Männer von der Aufnahmerichtlinie auszunehmen.
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**SOURCE_URL:** https://www.spiegel.de/politik/ukraine-krieg-von-der-leyen-will-aufnahme-von-ukrainern-in-der-eu-einschraenken-a-65965b05-81ec-44ad-aaf9-548b4f937e7c
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Deutschland und weitere EU-Länder wollen wehrfähigen Ukrainern die Aufnahme in die EU erschweren, das ist seit Anfang Juni klar. Nun hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reagiert. Sie will die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine in der Europäischen Union einschränken. Die deutsche Politikerin kündigte einen Vorschlag der Brüsseler Behörde an, der die vereinfachten Aufnahmeregeln für ukrainische Staatsangehörige limitieren soll. Das geht aus einem Brief an die europäischen Staats- und Regierungschefs vor dem anstehenden EU-Gipfel hervor. Die EU-Kommission werde vorschlagen, den vorübergehenden Schutz für Menschen, die vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine fliehen, zu verlängern, heißt es darin. Der Geltungsbereich solle aber so eingeschränkt werden, dass die Verlängerung die Fähigkeit der Ukraine zur Selbstverteidigung nicht untergrabe. Das lässt sich als Hinweis darauf deuten, dass insbesondere die Aufnahme von wehrfähigen Männern erschwert werden soll. Details zu dem geplanten Vorschlag nannte von der Leyen aber nicht. Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer haben EU-Schutzstatus in Anspruch genommen. Bei einem Treffen der Innenminister der EU Anfang Juni hatten sich Deutschland und andere Mitgliedsländer dafür ausgesprochen, wehrfähigen Männern aus der Ukraine die Aufnahme in der Union zu erschweren. Breite Unterstützung fand ein Vorschlag, 23- bis 60-Jährige bei der Aufnahmerichtlinie für Geflüchtete auszunehmen. Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine fallen in der Europäischen Union unter die sogenannte Massenzustromrichtlinie, ihre Schutzersuchen werden also nicht individuell geprüft. Diese EU-Regel läuft aktuell bis zum 4. März 2027. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner hatte angekündigt, zeitnah einen Vorschlag zur Verlängerung vorzulegen. Mehr als 4,3 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer haben den EU-Schutzstatus bislang in Anspruch genommen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich bereits vergangenes Jahr deutlich positioniert und vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj strengere Ausreisebestimmungen für junge Männer gefordert. "Ich habe ihn gebeten, dafür zu sorgen, dass diese jungen Männer im Land bleiben, weil sie im Land gebraucht werden und nicht in Deutschland", hatte Merz gesagt. In den vergangenen Monaten hatten einige Aufnahmeländer damit begonnen, die Leistungen für ukrainische Geflüchtete einzuschränken. So erhalten ukrainische Geflüchtete in Polen seit März weniger Sozialleistungen. In Deutschland erhalten neu eingereiste ukrainische Geflüchtete seit April 2025 kein Bürgergeld mehr, sondern die niedrigeren Sätze nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.
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## STORY 5: Schicksalswahl in Makerfield — Labour-Rivale Burnham fordert Premier Starmer heraus
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**HEADLINE:** Großbritannien: Schicksalswahl in Makerfield — Andy Burnham will Keir Starmer stürzen
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**TEASER:** Heute findet im nordenglischen Makerfield eine richtungsweisende Nachwahl statt. Andy Burnham, Bürgermeister von Manchester, will den angeschlagenen Premierminister Keir Starmer als Labour-Vorsitzenden ablösen. Dafür muss er zunächst einen Sitz im Unterhaus gewinnen. In den Umfragen liegt Labour vorn — auch weil sich die rechten Stimmen auf Reform UK und die radikalere Partei Restore Britain aufteilen. Starmer hat Burnham bereits einen Regierungsposten angeboten, um den innerparteilichen Rivalen einzubinden.
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**SOURCE_URL:** https://www.tagesschau.de/ausland/europa/wahlkampf-makerfield-100.html
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Andy Burnham hat große Pläne — er will den angeschlagenen Premier Starmer herausfordern. Dafür muss Burnham heute aber zunächst die Nachwahl in Makerfield gewinnen. Denn nur mit einem Mandat kann er Starmer den Parteivorsitz streitig machen. Berry Gardener war am Mittwoch noch in Makerfield unterwegs — für den Haustür-Wahlkampf. Mit anderen Labour-Mitgliedern hat er versucht, alles für Andy Burnham rauszuholen. Dabei ist Gardener eigentlich Abgeordneter der Labour-Partei für Brent West. Das ist ein Wahlbezirk in London. Für den Wahlkampf ist er extra hier hochgekommen, in den Norden von England. Es ist ein bisschen absurd: Da macht ein Abgeordneter aus der Fraktion von Keir Starmer Wahlkampf für einen Politiker, der den Premier an der Spitze der Partei ablösen will — und damit auch als Regierungschef beerben möchte. "Ja, das sei schon ungewöhnlich", gibt Gardener zu und muss lachen. Doch für sein Engagement hat er gute Gründe. Es sei klar geworden, dass die Geschwindigkeit der Veränderungen seit den Wahlen 2024 nicht Schritt halten konnte mit den Erwartungen der Menschen. Ein paar gute Sachen hätte die Labour-Regierung auf den Weg bringen können, fügt er noch an. Aber es reiche nicht. Viele Wählerinnen und Wähler in Makerfield sind wütend. So wie Darren, der seinen Nachnamen nicht nennen will. Er hat zwei Kinder, die Lebenshaltungskosten machen ihm zu schaffen. Alles wird teurer. Das wichtigste Thema für ihn: Migration. Da kommen zu viele Illegale rüber zu uns, sagt Darren. Die lebten auf Kosten der Steuerzahler: untergebracht in Hotels. Lebensmittel: Die bekämen alles umsonst. Bislang hat er immer Labour gewählt, diesmal will er das Kreuz bei Reform UK machen, das ist die rechtspopulistische Partei von Nigel Farage, die eine viel strengere Migrationspolitik verspricht. In den Umfragen liegt Labour vorne. Auch deswegen, weil neben Reform UK noch eine andere Partei antritt: Restore Britain. Diese Partei ist weitaus radikaler als Reform UK. Aber wenn sich die Stimmen für die Rechten auf diese beiden Parteien aufteilen, dürfte Labour das Rennen machen. Sollten die Sozialdemokraten also gewinnen, bekommt Andy Burnham, der jetzt noch Bürgermeister von Manchester ist, endlich seinen Sitz im Unterhaus. Nur so kann er Keir Starmer herausfordern, ihn als Parteivorsitzenden und Premier ablösen. Zum Abschluss des Wahlkampfes warnte Burnham am Mittwoch vor einer Spaltung des Landes. Es gebe einen Weg, der Großbritannien immer mehr wie die USA aussehen lasse. Da wolle er nicht hin. Dort, wo die Menschen nicht mehr miteinander sprächen. "Das ist nicht das Großbritannien, was ich kenne und liebe. Es gibt noch einen anderen Weg: dieses Land wieder ans Laufen zu kriegen", sagte Burnham.
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## ZUSATZ-QUELLEN (BBC, Englisch — übersetzt)
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**BBC: "What's in the US-Iran agreement?"**
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https://www.bbc.com/news/articles/cvgmqzr6p9mo
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Das 14-Punkte-Abkommen (Memorandum of Understanding) umfasst: (1) sofortiges und dauerhaftes Ende aller Militäroperationen an allen Fronten inklusive Libanon; (2) Respekt für Souveränität und territoriale Integrität; (3) 60-Tage-Frist für finale Verhandlungen, verlängerbar; (4) Aufhebung der US-Seeblockade innerhalb von 30 Tagen; (5) sichere und gebührenfreie Durchfahrt durch die Straße von Hormus; (6) 300-Milliarden-Dollar-Fonds für Wiederaufbau (USA zahlen nichts ein); (7) Aufhebung aller Wirtschaftssanktionen; (8) Iran verpflichtet sich, keine Atomwaffe zu erwerben, angereichertes Uran wird unter IAEA-Aufsicht "downblended"; (9-10) Status quo beim Atomprogramm, keine neuen Sanktionen; (11) Freigabe eingefrorener iranischer Gelder. Trump bezeichnete das Abkommen als "performance-based" — Iran profitiert nur bei Einhaltung der Verpflichtungen.
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*Recherchiert am 18. Juni 2026, 06:00–07:00 Uhr MESZ. Quellen: tagesschau.de, DER SPIEGEL, DIE ZEIT, BBC News.*
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