Auslosung am 6. Juni Auf diese Gegner kann Gladbach im DFB-Pokal 2026/27 treffen

Borussia Mönchengladbach: Bilanz im DFB-Pokal seit 1970
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Borussias Bilanz im DFB-Pokal

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Foto: Imago

Mönchengladbach · In der kommenden Woche wird die erste Runde des DFB-Pokals ausgelost. 63 der 64 Teilnehmer stehen inzwischen fest. Wir geben einen Überblick über mögliche Gegner, Termine und Prämien, die in der Saison 2026/27 im Pokal wichtig sind.

Für Borussia Mönchengladbach war in der vergangenen Saison im DFB-Pokal Anfang Dezember Schluss, die 1:2-Heimniederlage gegen den damaligen Liga-Konkurrenten FC St. Pauli besiegelte das Aus im Achtelfinale. Den Titel holte schließlich erstmals nach sechs Jahren wieder der FC Bayern München durch einen 3:0-Erfolg im Finale gegen den VfB Stuttgart.

Nach dem Endspiel wirft die kommende Pokalsaison ihre Schatten voraus: Mittlerweile stehen 63 der 64 Teilnehmer fest, am 6. Juni (Samstag) findet die Auslosung der ersten DFB-Pokalrunde ab 18 Uhr in der ARD-„Sportschau“ statt.

Die qualifizierten Teams werden wie gewohnt in einen Profi- und in einen Amateurtopf eingeteilt. Die Amateurteams genießen bei der Auslosung Heimrecht. Wir geben einen Überblick über die Teilnehmer.

Der Profitopf bei der DFB-Pokal-Auslosung 2026/27

  • FC Bayern München
  • Borussia Dortmund
  • RB Leipzig
  • VfB Stuttgart
  • TSG Hoffenheim
  • Bayer 04 Leverkusen
  • SC Freiburg
  • Eintracht Frankfurt
  • FC Augsburg
  • 1. FSV Mainz 05
  • 1. FC Union Berlin
  • Borussia Mönchengladbach
  • Hamburger SV
  • 1. FC Köln
  • SV Werder Bremen
  • VfL Wolfsburg
  • 1. FC Heidenheim
  • FC St. Pauli
  • FC Schalke 04
  • SV Elversberg
  • SC Paderborn
  • Hannover 96
  • SV Darmstadt 98
  • 1. FC Kaiserslautern
  • Hertha BSC
  • 1. FC Nürnberg
  • VfL Bochum
  • Karlsruher SC
  • Dynamo Dresden
  • Holstein Kiel
  • Arminia Bielefeld
  • 1. FC Magdeburg

Der Amateurtopf bei der DFB-Pokal-Auslosung 2026/27

  • Eintracht Braunschweig
  • SpVgg Greuther Fürth
  • Fortuna Düsseldorf
  • Preußen Münster
  • VfL Osnabrück
  • FC Energie Cottbus
  • Rot-Weiss Essen
  • MSV Duisburg
  • Waldhof Mannheim
  • Würzburger Kickers
  • 1860 München
  • VSG Altglienicke
  • VfB Krieschow
  • SV Hemelingen
  • Hamburg Eimsbütteler Ballspiel Club
  • SV Wehen Wiesbaden
  • Hansa Rostock
  • Viktoria Köln
  • SC St. Tönis
  • Lüneburger SK Hansa
  • SSV Jeddeloh 2
  • Eintracht Trier
  • 1. FC Saarbrücken
  • Erzgebirge Aue
  • Hallescher FC
  • 1. FC Phönix Lübeck
  • Bahlinger SC
  • TSV Schott Mainz
  • Carl Zeiss Jena
  • SC Verl
  • SG Sonnenhof Großaspach
  • Meister Oberliga Westfalen (steht noch nicht fest)

Aus den teilnehmenden Teams ergeben sich für Borussia Mönchengladbach einige mögliche brisante Duelle: Durch den Abstieg in die 3. Liga könnte es zu einem Nachbarschaftstreffen mit Fortuna Düsseldorf kommen. Im Pokal standen sich beide Mannschaften 2017 zuletzt gegenüber. Gladbach gewann damals die Zweitrundenpartie durch ein Tor von Thorgan Hazard mit 1:0.

Weitere NRW-Duelle gegen namhafte Gegner sind für Gladbach unter anderem gegen Preußen Münster, Rot-Weiss Essen, den MSV Duisburg und Viktoria Köln möglich. Mit dem 1. FC Saarbrücken und Erzgebirge Aue haben sich zudem zwei Teams qualifiziert, auf die Borussia in der Pokalsaison 2024/25 traf. In Saarbrücken gab es für Gladbach das peinliche Viertelfinal-Aus.

Neben Aue wären auch Spiele bei Hansa Rostock, Carl Zeiss Jena, 1860 München oder Energie Cottbus mit weiten Reisen für Trainer Eugen Polanski und seine Mannschaft verbunden. Cottbus verlor zwar das Landespokalfinale überraschend mit 1:2 nach Verlängerung gegen den Oberligisten VfB Krieschow, hatte sich aber bereits über die Liga für den DFB-Pokal qualifiziert.

Krieschow ist eines von sieben Teams, die in der kommenden Saison in der Oberliga an den Start gehen und damit zu den klassentiefsten Mannschaften des DFB-Pokals 2026/27 zählen. Darunter ist auch der SC St. Tönis 11/20, der sein Ticket für den Pokal bereits vor dem Endspiel gegen den MSV Duisburg (1:4) sicher hatte. Die Spielstätte des SC St. Tönis liegt gerade einmal 27 Kilometer vom Borussia-Park entfernt.

Die DFB-Pokal-Prämien für die kommende Saison stehen noch nicht exakt fest, werden aber im Bereich der Vorsaison liegen. Demnach winken allen Teilnehmern in der ersten Runde über 200.000 Euro, im Anschluss verdoppelt sich die Summe bis zum Halbfinale in jeder Runde.

Die zuletzt gezahlten DFB-Pokal-Prämien im Überblick

  • 1. Runde 211.886 Euro
  • 2. Runde 423.772 Euro
  • Achtelfinale 847.544 Euro
  • Viertelfinale 1,7 Millionen Euro
  • Halbfinale 3,4 Millionen
  • Verlierer Finale 2,9 Millionen Euro
  • Sieger Finale 4,3 Millionen Euro

DFB-Pokal: Rahmenterminkalender 2026/27

  • 1. Hauptrunde 21. bis 24. August und 1./2. September 2026 (für den FC Bayern München und den VfB Stuttgart)
  • 2. Hauptrunde 27./28. Oktober 2026
  • Achtelfinale 1./2. Dezember 2026
  • Viertelfinale 2./3. und 9./10. Februar 2027
  • Halbfinale 20./21. April 2027
  • Finale 29. Mai 2027
(hgo)
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