Das US-Militär hat in der Nacht zahlreiche Ziele in Iran beschossen. „Die Angriffe sind eine Reaktion auf die ungerechtfertigte und anhaltende Aggression Irans", teilte CENTCOM mit. Getroffen worden sein sollen militärische Überwachungsanlagen, Kommunikationssysteme und Flugabwehrstellungen im ganzen Land.
Irans Militär reagierte mit der kompletten Sperrung der Straße von Hormus sowie Gegenattacken auf Ziele in Bahrain und Kuwait. Jedes Schiff, das die Meerenge zu passieren versuche, werde angegriffen. Zwei Schiffe sollen beschossen worden sein. CENTCOM dementierte: „Handelsschiffe fahren weiterhin heute Nacht in die Straße von Hormus ein und heraus."
US-Präsident Trump warf Teheran einen besonders schweren Bruch der Feuerpause vor. Sollte Teheran kein Rahmenabkommen unterzeichnen, „werden wir sie in Grund und Boden bomben", drohte Trump. Laut Fox News seien Dutzende Tomahawk-Marschflugkörper abgefeuert worden.
Iranische Staatsmedien meldeten Explosionen in Hafenstädten entlang der Südküste (Minab, Sirik, Bandar Abbas, Insel Gheschm). Nahe Teheran gab es Angriffe in Karadsch. Die Revolutionsgarden attackierten 18 Ziele, darunter zwei US-Luftwaffenstützpunkte in Kuwait und einen in Bahrain. Kuwaits Luftraum wurde vorübergehend gesperrt.
UN-Generalsekretär Guterres warnte: Der Nahe Osten werde „tiefer in die Krise gezogen". Die Waffenruhe sei „eher ein Weniger-Feuer". Brent-Öl stieg auf rund 95 Dollar pro Barrel.
Quelle: tagesschau.de
Die SPD-Bundestagsfraktion hat verwundert auf den Blockadevorwurf von Kanzler Friedrich Merz reagiert. „Die Darstellung des Kanzlers überrascht. Das Infrastrukturzukunftsgesetz liegt nicht seit einem halben Jahr, sondern seit rund drei Monaten im Parlament", so die verkehrspolitische Sprecherin Isabel Cademartori.
Merz hatte in einer Unionsfraktionssitzung gesagt: „Meine Geduld ist jetzt auch am Ende, auch mit den Sozialdemokraten am Ende." Das Gesetz werde nicht verabschiedet, weil es von der SPD mit dem Naturschutzflächenbedarfsgesetz verkoppelt werde. Cademartori konterte: Die Fraktionen arbeiteten seit Mitte März intensiv, man liege voll im vereinbarten Zeitplan. Ziel sei ein Abschluss noch vor der Sommerpause.
Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Union, Steffen Bilger, bemühte sich um Schadensbegrenzung: Merz' Aussagen seien nur auf das Infrastrukturgesetz bezogen gewesen. „Ich kann nur zu mehr Gelassenheit raten."
Quelle: Spiegel Online
In der AfD haben mehrere Spitzenpolitiker irritiert auf Äußerungen des Thüringer Parteichefs Björn Höcke reagiert. Höcke hatte in einem Interview gesagt, Menschen im Westen hätten sich „von der amerikanischen Kultur völlig usurpieren lassen". Im Osten seien die Menschen „noch Deutsche".
AfD-Chefin Weidel verwies darauf, dass Höcke selbst Westdeutscher ist. Co-Chef Chrupalla warnte vor einer Spaltung der Partei: „Wahrscheinlich meint er sich ja selbst damit." Fraktionsvize von Storch: „Wir sind eine einige unteilbare deutsche Nation." Höcke-Kritiker Lucassen nannte die Aussage herabwürdigend, „absolut falsch und töricht".
Quelle: Zeit Online
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft Israel eine Kampagne „ethnischer Säuberung" gegen palästinensische Beduinen vor. Es handle sich nicht um Taten einzelner Extremisten, sondern um organisierte staatliche Politik.
Amnesty untersucht Vorfälle zwischen Januar 2023 und Dezember 2025. Es gebe Belege für das „Kriegsverbrechen der rechtswidrigen Deportation und Vertreibung" sowie für Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Dokumentiert werden Zugangsbeschränkungen, Hausabrisse und Überfälle durch jüdische Siedler. In 14 Fällen hätten israelische Soldaten untätig zugesehen oder sich beteiligt.
Unter der aktuellen Regierung stieg das Budget für das zuständige Ministerium um 122 Prozent. Die Zahl neu genehmigter Siedlerwohnungen verdreifachte sich auf knapp 17.000 pro Jahr. Amnesty fordert Sanktionen gegen israelische Politiker, darunter Netanyahu. Laut UN wurden seit Januar 2023 rund 5.900 Beduinen aus 117 Gemeinden vertrieben.
Quelle: Spiegel Online
Auf dem Weg zu grundlegenden Reformen sucht die schwarz-rote Koalition den Schulterschluss mit Arbeitgebern und Gewerkschaften. Regierungssprecher Kornelius: „Die Vertreter der Regierungskoalition begrüßten die Bereitschaft der Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertreter, den Reformprozess konstruktiv zu begleiten." Weitere Gespräche wurden vereinbart.
Bei den Beratungen ging es um Arbeitsmarkt, Sozialversicherungen, Bürokratieabbau und Steuerpolitik. SPD-Fraktionschef Miersch: „Es besteht Einigkeit, dass die Stärkung unseres Wirtschaftswachstums jetzt die oberste Priorität hat." Merz schrieb auf X: „Deutschland wieder auf Wachstumskurs bringen – das ist in den nächsten Wochen von höchster Priorität."
Quelle: tagesschau.de
Nathaniel Brown weilt aktuell mit der deutschen Nationalmannschaft in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft. Er wird von der WM voraussichtlich als Spieler des FC Bayern zurückkehren. Eintracht Frankfurt und der FC Bayern haben sich mit großen Schritten bei der Ablöse angenähert. Brown werde für eine Summe von knapp unter 65 Millionen Euro an die Säbener Straße wechseln.
Mit dem 22-jährigen Linksverteidiger ist sich der deutsche Rekordmeister bereits einig. Sportvorstand Max Eberl wollte die Ablöse zunächst noch etwas drücken, nun scheint die SGE aber ihren Willen zu bekommen (Forderung: 60–65 Mio.). Die Zuversicht in beiden Lagern sei groß, dass der Transfer in den kommenden Tagen abgeschlossen werde – womöglich noch vor dem ersten Länderspiel am Sonntag gegen Curaçao.
Quelle: fussballtransfers.com
Im Januar 2022 holte Borussia Mönchengladbach Marvin Friedrich für rund 5,5 bis 6 Millionen Euro von Union Berlin. Er sollte die Lücke schließen, die Matthias Ginter hinterlassen würde. Doch so richtig kam Friedrich nie an. In viereinhalb Jahren absolvierte er 90 Pflichtspiele und erzielte ein Tor – immerhin im Derby.
Friedrich spielte unter vier Cheftrainern (Hütter, Farke, Seoane, Polanski), ohne eine feste Stammposition zu erobern. Unter Seoane war er zeitweise nur Nummer sechs der Innenverteidiger. Im Dezember 2024 sagte er: „Ich habe keine einfache Vergangenheit in Gladbach. Ich habe mir das ganz anders vorgestellt." Sein Jahresgehalt von annähernd 2 Millionen Euro machte einen Verkauf unmöglich.
In der abgelaufenen Saison spielte er kaum eine Rolle: 5 Liga-Einsätze, an den letzten sechs Spieltagen nicht einmal mehr im Kader. Vor dem finalen Spiel gegen Hoffenheim wurde er verabschiedet. Am Mittwoch wurde offiziell: Friedrich kehrt zu Union Berlin zurück.
Quelle: torfabrik.de
Für den eigentlichen Knaller sorgt Lidbergs Trikotnummer: Als historisch erster Mittelstürmer bei den Fohlen läuft er mit der 3 auf. Im Gespräch mit „Fohlen-TV" sagte er: „Es ist eine coole Nummer. Als ich aufgewachsen bin, habe ich bei Ghana den Stürmer Gyan gesehen. Er hat eine Menge Tore geschossen und die Nummer 3 getragen. Mir hat das gefallen." Asamoah Gyan traf in 107 Länderspielen 51 Mal, darunter bei der WM 2014 gegen Deutschland.
Sein Vater Martin Lidberg war ein absoluter Top-Athlet im Ringen: WM-Titel 2003, zweimal Europameister, drei Olympia-Teilnahmen. „Viele Werte, die mich heute auszeichnen – Disziplin, Ehrgeiz und die Bereitschaft, hart zu arbeiten – habe ich von ihm mit auf den Weg bekommen", sagt Lidberg.
Quelle: gladbachlive.de
Rouven Schröder gibt weiter Vollgas in Sachen Kaderplanung. Isac Lidberg ist der fünfte Neuzugang des Sommers. Der 27-Jährige unterschreibt bis 2030. Erstmal zahlt Borussia rund 3,5 Millionen Euro an die Lilien plus mögliche Bonuszahlungen – insgesamt etwas unter seinem Marktwert von fünf Millionen Euro.
„Isac ist torgefährlich, physisch stark und weiß sich in Zweikämpfen zu behaupten", so Sportchef Schröder. Lidberg war in der abgelaufenen Spielzeit mit 17 Treffern der zweitbeste Torschütze der 2. Liga. Seine Rolle: Er wird Haris Tabaković ersetzen und Tim Kleindienst als Stamm-Stürmer herausfordern. Mit 1,87 Metern Körpergröße wird er primär als Abnehmer für Flanken fungieren.
„Als ich erstmals vom Interesse Borussias erfahren habe, war ich sofort begeistert", sagt Lidberg. „Schon als Kind habe ich die Bundesliga verfolgt und dabei Spiele von Borussia gesehen, unter anderem mit Spielern wie Oscar Wendt oder Juan Arango."
Quelle: fohlen-hautnah.de
Gastgeber Mexiko wird am Donnerstag (21 Uhr) das WM-Turnier gegen Südafrika eröffnen. Der Ansatz von Trainer Javier Aguirre ist eher pragmatisch. Dennoch gelang bei der Generalprobe ein 5:1-Sieg gegen Serbien. Hohe Intensität, häufiges Pressing und schneller Umschaltfußball in einem 4-3-3 sind die Merkmale.
Die Achse: Johan Vásquez (27) in der Innenverteidigung, Edson Álvarez (28) im Mittelfeld, Raúl Jiménez (35) im Angriff. Aguirre setzt auf zahlreiche Akteure aus der heimischen Liga. Ersatzkeeper Guillermo Ochoa (40) ist zum sechsten Mal bei einer WM dabei und genießt Kultstatus.
Quelle: fussballtransfers.com
Anthropic is backtracking on a policy that would have covertly limited competitors from using Claude Fable 5 to develop other AI models. "We're changing Fable 5's safeguards for frontier LLM development to make them visible. We made the wrong tradeoff and we apologize for not getting the balance right."
Claude Fable 5 was released earlier this week with safety guardrails. For cybersecurity, biology, or chemistry questions, users would be rerouted to a less capable model. But for frontier AI development, Anthropic would deliberately degrade the model's performance invisibly – effectively sabotaging researchers trying to use Claude to train competing AI models.
Dean Ball, former White House AI advisor, called it "shockingly hostile and a terrible look." Will Brown of Prime Intellect: "It felt like Anthropic was saying to the public, 'We don't trust anybody else to do AI research.'"
Quelle: WIRED
Google released an experimental model with open weights that generates text through diffusion instead of word by word. DiffusionGemma starts with a block of 256 random placeholder tokens and refines them across several passes until readable text emerges – the idea comes from image AI.
The model has 26B parameters total but only activates 3.8B per step (MoE). Quantized, it fits into 18 GB VRAM on high-end consumer GPUs. Nvidia reports over 700 tok/s on an RTX 5090. In local single-user mode, it runs about four times faster than comparable autoregressive models.
DiffusionGemma trades output quality for speed. Where it really shines: non-linear tasks like inserting text into existing paragraphs, filling gaps in code, or solving Sudoku (an Unsloth fine-tune demonstrates this). Weights on HuggingFace under Apache 2.0. Works with Transformers, vLLM, MLX. llama.cpp support planned.
Quelle: The Decoder
North Mini Code is a 30B MoE model with 3B active parameters, released under Apache 2.0. It is the first model in Cohere's new family, specifically designed for agentic software engineering tasks. On Artificial Analysis' Coding Index it scores 33.4, outperforming substantially larger models like Mistral Small 4 and Nemotron 3 Super.
Training used multiple scaffolds rather than optimizing for a single one. Two-stage SFT with RLVR: first stage focused on coding (70% of tokens, 43% agentic tool-use data), second stage on highest-quality agentic and reasoning samples. Over 70k verifiable tasks across ~5k unique repositories were used, with deduplication against SWE-Bench.
Architecture: decoder-only Transformer, sliding-window + global attention (3:1 ratio), 128 experts with top-8 routing, SwiGLU activations. Context lengths: 64K (stage 1) and 128K (stage 2).
Quelle: HuggingFace Blog
⚠️ Invidious-API-Limitierungen am 11. Juni. Die Trending-Seite wird aktuell von Live-Streams dominiert. View-Zahlen bei laufenden Streams zum Messzeitpunkt oft im niedrigen Bereich.